Studierende der FH Münster können jetzt ihre Fahrräder registrieren lassen. Die Polizei und der AStA arbeiten zusammen, um Diebstähle zu verhindern.
Fahrradregistrierung: Polizei Münster gewinnt den AStA der FH Münster als neuen Kooperationspartner

Münster (ost)
Ab sofort haben Studierende der FH Münster die Möglichkeit, ihre Fahrräder zu registrieren. Dies wird durch eine Zusammenarbeit zwischen der Polizei Münster und dem AStA der Fachhochschule Münster ermöglicht. Am 24.08.2026 besuchte die Polizei Münster den AStA der FH Münster, um die neue Partnerschaft zu starten. Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Zugang zur Fahrradregistrierung zu vereinfachen und so einen weiteren Beitrag zum Schutz vor Fahrraddiebstahl zu leisten.
Die Polizei Münster bietet ganzjährig an allen Polizeiwachen in Münster die Möglichkeit zur Fahrradregistrierung an. Dabei werden die relevanten Daten des Fahrrads und des Besitzers in der polizeilichen Datenbank gespeichert. Dadurch kann ein Fahrrad eindeutig seinem rechtmäßigen Besitzer zugeordnet werden. Gerade im Falle eines Diebstahls kann eine Registrierung die spätere Identifizierung und Zuordnung des Fahrrads erleichtern.
Kooperationen schaffen zusätzliche Anlaufstellen – Die Polizei Münster möchte durch Kooperationen den Service näher an die Menschen heranbringen. Das Angebot richtet sich nicht nur an Hochschulen, sondern auch an andere Einrichtungen, Vereine und Unternehmen. Gerade für Fahrradhändler bietet sich eine Zusammenarbeit an: Beim Kauf eines neuen Fahrrads könnte die Registrierung direkt als zusätzlicher Service angeboten werden. Je mehr Einrichtungen die Registrierung anbieten, desto einfacher wird es für Bürgerinnen und Bürger, ihr Rad registrieren zu lassen.
Haben Sie Interesse an einer Kooperation? Dann wenden Sie sich an Desirée Dexheimer vom Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz. Schreiben Sie uns eine E-Mail: vorbeugung.muenster@polizei.nrw.de
Gemeinsam gewährleisten wir, dass noch mehr Fahrräder registriert und potenzielle Fahrraddiebe abgeschreckt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 62.400 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 62.036 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 5.320 im Jahr 2022 auf 5.538 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 4.431 auf 4.516 im gleichen Zeitraum. Von den Verdächtigen waren 4.108 männlich und 323 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 4.156 männliche und 360 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.706 im Jahr 2022 auf 1.936 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in der Region mit den meisten registrierten Fahrraddiebstählen in Deutschland insgesamt 62.036 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 62.400 | 62.036 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 5.320 | 5.538 |
| Anzahl der Verdächtigen | 4.431 | 4.516 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.108 | 4.156 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 323 | 360 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.706 | 1.936 |
Quelle: Bundeskriminalamt








