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Falsche Polizisten kontaktieren Bielefelder für Geld

Betrüger geben sich als Polizisten aus, setzen Opfer unter Druck und versuchen Geld zu erbeuten. Seien Sie vorsichtig und informieren Sie die echte Polizei.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Seit dem 31.08.2026 werden Bielefelder im gesamten Stadtgebiet vermehrt von Betrügern kontaktiert, die versuchen, mit Schockanrufen Beute zu machen. Ein Tochter und ein Angestellter der Bank konnten Schaden verhindern.

Um 11:30 Uhr erhielt eine Bielefelderin einen Anruf von einem Mann, der behauptete, Polizist zu sein. Er sagte ihr, dass ihre Tochter in Schwierigkeiten stecke und fragte, wie viel Geld sie habe. Dann sollte die Bielefelderin das vorhandene Geld am Telefon laut vorzählen. Der vermeintliche Polizist setzte die Seniorin unter Druck und behauptete, dass ihre Tochter für sechs Jahre ins Gefängnis kommen würde, wenn das Geld nicht ausgehändigt würde. Während des Telefonats kam die Tochter hinzu. Sie bemerkte den schlechten psychischen Zustand ihrer Mutter und fragte nach dem Gesprächspartner. Als die Mutter ihr den Hörer übergab, fragte der falsche Polizist, wer die andere Frauenstimme sei, und die Tochter beendete das Gespräch.

Um 13:00 Uhr am Dienstag rief eine Frau bei einem Bielefelder an und gab sich als Mitarbeiterin eines Bielefelder Krankenhauses aus. Es folgte eine Weiterleitung zu einer angeblichen Polizistin, die behauptete, dass sein Tochter in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei. Gegen die Tochter werde nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt, und es drohe ihr eine Inhaftierung, die mit der Zahlung von 80000 Euro vermieden werden könne. Als der Bielefelder sagte, dass er nicht so viel Geld habe, wurde ihm von der falschen Polizistin gesagt, er solle das Geld von seiner Bank abheben. Das Opfer kontaktierte daraufhin seine Bank. Der Bankangestellte wies den Senior darauf hin, dass es sich um einen gängigen Betrug handelte. Die Nachfragen beim Krankenhaus und bei der Tochter bestätigten, dass der Bielefelder von Betrügern kontaktiert worden war.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Beenden Sie das Gespräch und kontaktieren Sie selbst die Polizei, um die Situation zu klären. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an vermeintliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder Finanzinstituten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen verzeichnete, ist die Situation in anderen Regionen möglicherweise noch besorgniserregender.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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