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Farbschmierereien in Siegen, Polizei sucht Zeugen

In der Nacht von Freitag auf Samstag verunzierte ein Täter über 15 Mal Garagentore, Fahrzeuge und Fassaden im Siegener Stadtgebiet. Die Polizei bittet um Hinweise.

Einer der Graffiti-Tatorte
Foto: Presseportal.de

Siegen (ost)

In der Nacht von Freitag (20. Februar) auf Samstag ist es im Siegener Stadtgebiet zu einer Reihe von Graffitidelikten gekommen.

In der Vergangenheit war es in diesem Bereich eigentlich ruhiger geworden. So sanken im Siegener Innenstadtbereich die Graffitidelikte auf Straßen, Wegen und Plätzen im letzten Jahr um mehr als 40 % (2024 waren es 41 Delikte, 2025 nur noch 24 Delikte).

Nun schlug offenbar in der Nacht ein und der selbe Täter nach bisherigen Kenntnissen über 15 Mal zu. In den Straßen „Leimbachstraße“, „Mörickestraße“, „In der Winchenbach“, „Uhlandstraße, „Unterm Klingelschacht“ und auf der Koblenzer Straße verunzierte der Täter Garagentore, Fahrzeuge, und sonstige Fassaden und Flächen. Dabei verwendete er insbesondere blaue, schwarze und lila Sprühfarbe. Als Objekt sprühte er in allen Fällen den Graffiti-Tag (= minimalistische, stilisierte Signatur oder das Pseudonym eines Graffiti-Sprayers) „STIKZ“. Da es sich immer um den gleichen Graffiti-Tag handelt und das Schriftbild ebenfalls gleich ist, vermutet die Polizei, dass es sich in den Fällen um ein und denselben Täter handeln könnte.

Die Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Die Sachbearbeitung bittet Zeugen, die Hinweise geben können oder denen etwas Verdächtiges aufgefallen ist, unter der Telefonnummer 0271/7099-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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