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Ferienreiseverkehr: Polizei gibt Tipps für eine sichere Fahrt

Mit Beginn der Sommerferien startet die Urlaubsreise. Polizei gibt wichtige Hinweise für sicheres Reisen und appelliert an Rücksicht, Aufmerksamkeit und Geduld.

Symbolbild Polizei Euskirchen
Foto: Presseportal.de

Kreis Euskirchen (ost)

Wenn die Sommerferien beginnen, beginnt für viele Menschen die Urlaubsreise. Um sicher und entspannt am Urlaubsort anzukommen, gibt die Polizei wichtige Tipps für eine sichere Fahrt. Ablenkung am Steuer ist weiterhin eine der häufigsten Unfallursachen. Deshalb gilt: Während der Fahrt sollte das Smartphone ausgeschaltet sein. Keine Nachricht, kein Anruf und keine Social-Media-Aktivität sind wichtiger als die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Im Falle eines Staus sollte frühzeitig eine Rettungsgasse gebildet werden. Dies ermöglicht den Rettungskräften eine schnelle Anfahrt zum Unfallort und kann im Notfall Leben retten. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den jüngsten Mitreisenden. Kinder unter zwölf Jahren müssen in einem passenden Kindersitz gesichert sein. Vor Beginn der Reise sollte die Ladung ordnungsgemäß gesichert werden. Bereits bei einer starken Bremsung können lose Gepäckstücke zu gefährlichen Geschossen werden und schwere Verletzungen verursachen. Ein ausreichender Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ist ebenfalls wichtig. Abstandsunterschreitungen sind neben überhöhter Geschwindigkeit und Fehler beim Fahrstreifenwechsel eine der häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle auf Autobahnen. Wer eine lange Fahrt plant, sollte ausgeruht starten. Müdigkeit am Steuer wird oft unterschätzt. Schon eine Stunde weniger Schlaf erhöht das Unfallrisiko erheblich. Regelmäßige Pausen und gegebenenfalls ein Fahrerwechsel tragen zu mehr Sicherheit bei. Die Polizei Euskirchen wünscht allen Reisenden eine schöne und erholsame Urlaubszeit und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, mit Rücksicht, Aufmerksamkeit und Geduld unterwegs zu sein. Denn: Sicher anzukommen ist das schönste Urlaubsziel.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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