Ein 45-jähriger mutmaßlicher Drahtzieher wurde in Untersuchungshaft genommen, nachdem die Bonner Polizei ein Drogenlabor entdeckt und ausgehoben hatte.
Festnahmen nach Aushebung Drogenlabor in Bonn-Dransdorf

Bonn (ost)
Im August 2024 wurde ein Drogenlabor in einem Gebäude in Bonn-Dransdorf von der Polizei in Bonn entdeckt und aufgelöst. In einem bunkerähnlichen Komplex wurden damals etwa 75.000 Liter chemischer Substanzen sowie Geräte gefunden, die zur Herstellung synthetischer Drogen verwendet wurden. Auf dem Gelände wurden damals fünf Männer im Alter von 24 bis 31 Jahren aus Georgien angetroffen und vorläufig festgenommen (siehe Pressemeldung vom 09.08.2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/5840204).
Nachdem eine Ermittlungsgruppe (EG) beim zuständigen Kriminalkommissariat 25 der Bonner Polizei kriminalpolizeiliche Ermittlungen aufgenommen hatte, die in enger Abstimmung mit der Bonner Staatsanwaltschaft geführt wurden, wurden die Männer aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.
Während der intensiven Ermittlungen der EG wurde im September 2024 ein 66-jähriger Mann festgenommen, der im August 2025 vor dem Bonner Landgericht unter anderem wegen Beihilfe zum Handel mit Drogen in nicht geringer Menge zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt wurde. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.
Ein 46-jähriger weiterer Beteiligter wurde im Juli 2025 festgenommen. Der von der Bonner Staatsanwaltschaft erwirkte Haftbefehl wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.
In Berlin wurde schließlich am 26.05.2026 ein 41-jähriger Verdächtiger festgenommen, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet.
Am vergangenen Dienstag (23.08.2026) wurde im Raum Aachen ein 45-jähriger Mann festgenommen, der als mutmaßlicher Drahtzieher in dem Fall gilt. Ein Haftrichter verkündete ihm am Mittwoch (24.06.2026) den erlassenen Haftbefehl.
Quelle: Presseportal








