Drei zeitgleiche Einsätze erfordern effizienten Kräfteeinsatz. Chlorgasaustritt im Schwimmbad, Gasgeruch und Unglücksfall halten Feuerwehr auf Trab.
Feuerwehr Dinslaken im Vollalarm

Dinslaken (ost)
Um 14.04 Uhr wurden die Abteilungen Hauptamt, Innenstadt und Eppinghoven zu einem Chlorgasaustritt ins örtliche Schwimmbad gerufen. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass aufgrund eines technischen Defekts beim Wechsel einer Chlorgasflasche eine Undichtigkeit aufgetreten war. Dank des ruhigen Handelns der Mitarbeiter des Schwimmbades und der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen konnte die Ausbreitung des Chlorgases bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr wirksam begrenzt werden. Der Betrieb des Schwimmbades konnte wie gewohnt fortgesetzt werden.
Zur Gefahrenabwehr wurde von der Feuerwehr ein Trupp in Chemikalienschutzanzügen eingesetzt. Dieser betrat den betroffenen Lagerraum, schloss alle Chlorgasflaschen und überprüfte den Bereich anschließend mit speziellen Messgeräten. Die Messungen bestätigten, dass keine gefährliche Konzentration mehr vorhanden war und somit keine Gefahr für Menschen oder die Umwelt bestand. Während des laufenden Einsatzes am Stadtbad kam es zu zwei weiteren Alarmierungen. Um 14.23 Uhr wurden die Einheiten Hiesfeld und Oberlohberg wegen eines Gasgeruchs im Ortsteil Oberlohberg alarmiert. Die Feuerwehr Voerde unterstützte den Einsatz mit einem Drehleiterfahrzeug. Anwohner am Quellenweg hatten einen unbekannten und unangenehmen Geruch in ihrem Keller wahrgenommen. Ein Trupp in schwerem Atemschutz überprüfte den Keller mit einem Mehrgasmessgerät, konnte jedoch keine gefährliche Konzentration feststellen. Nach dem Einsatz der Feuerwehr konnten die Bewohner wieder zurück ins Gebäude. Der Einsatz für die Feuerwehr Dinslaken dauerte etwa 1,5 Stunden.
Gegen 15.00 Uhr wurden Kräfte des Löschzuges Stadtmitte, ein Führungsdienst und der Rettungsdienst zu einem Unglücksfall im Stadtteil Bruch gerufen. Um weiteres Personal für den Einsatz bereitzustellen, mussten Kräfte von anderen Einsatzstellen abgezogen werden. Der Einsatz dauerte etwa 2 Stunden.
Der Einsatz am Stadtbad konnte gegen 16:40 Uhr beendet werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.
Quelle: Presseportal








