Vollübung mit 21 Verletzten, realitätsnahe Bedingungen, positive Bilanz nach Abschluss
Feuerwehr Gelsenkirchen übt Brand in U-Bahn-Station

Gelsenkirchen (ost)
Die Feuerwehr Gelsenkirchen hat in der vergangenen Nacht im Rahmen einer umfangreichen Vollübung den Einsatz bei einem angenommenen Brand in der U-Bahn-Station Consolidation geübt. Das Übungsszenario sah insgesamt 21 verletzte Personen vor.
Um möglichst realistische Bedingungen zu schaffen, wurden Verletztendarstellerinnen und Verletztendarsteller eingesetzt. Außerdem wurde eine U-Bahn speziell für das angenommene Brandszenario vorbereitet. Dadurch konnten die Einsatzkräfte die Rettung und Versorgung einer größeren Anzahl von Betroffenen unter anspruchsvollen Bedingungen üben. Neben den örtlichen Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr wurden auch überörtliche Einheiten in die Übung eingebunden. Es handelte sich dabei nicht um Kräfte des regulären Rettungsdienstes, so dass dessen Einsatzbereitschaft während der gesamten Übung erhalten blieb. Auch die umliegenden Krankenhäuser waren Teil des Übungsszenarios. Auf diese Weise konnten die Abläufe von der Rettung am Schadensort über die Versorgung und den Transport bis hin zur weiteren Behandlung in den Kliniken möglichst realitätsnah getestet werden. Das Ziel der Vollübung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Organisationen zu überprüfen und zu verbessern. Zahlreiche Übungsbeobachter begleiteten den Einsatz und dokumentierten die Abläufe. Ihre Erkenntnisse werden im Anschluss detailliert analysiert, um mögliche Verbesserungspotenziale zu identifizieren und die bestehenden Einsatzkonzepte weiterzuentwickeln. Bereits unmittelbar nach Abschluss der Übung konnte ein positives erstes Fazit gezogen werden. Die umfangreiche Vollübung verlief planmäßig und zeigte, dass auch ein komplexes Einsatzszenario mit einer Vielzahl beteiligter Kräfte und Organisationen gemeinsam bewältigt werden kann. Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften, den Verletztendarstellerinnen und Verletztendarstellern, den beteiligten Kliniken, den überörtlichen Einheiten sowie allen weiteren Unterstützenden und Übungsbeobachtern. Durch ihr großes Engagement und die gute, organisationsübergreifende Zusammenarbeit konnte die Übung unter realitätsnahen Bedingungen erfolgreich durchgeführt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








