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Feuerwehr Hattingen bewältigt Paralleleinsätze

Am Freitagabend wurden die Feuerwehr Hattingen zu zwei unterschiedlichen Einsatzstellen alarmiert. Dank der koordinierten Zusammenarbeit konnten beide Lagen effektiv abgearbeitet werden.

Symbolbild Feuerwehr Hattingen
Foto: Presseportal.de

Hattingen (ost)

Am Abend vor gestern wurde die Feuerwehr Hattingen fast gleichzeitig zu zwei verschiedenen Einsatzstellen im Stadtgebiet gerufen. Dank der gut koordinierten Zusammenarbeit zwischen den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften konnten beide Situationen schnell und effektiv bewältigt werden.

Um 21:07 Uhr wurde zuerst die automatische Brandmeldeanlage einer Klinik in Hattingen-Holthausen aktiviert. Daraufhin wurden die ehrenamtliche Einheit Nord und die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Hattingen alarmiert. Während die Einsatzkräfte noch auf dem Weg waren, ging fast zeitgleich eine weitere Meldung über einen Brand in einem Wohngebäude an der Lüggersegge ein.

Um beide Einsätze gleichzeitig bearbeiten zu können, wurden sofort zusätzliche Kräfte alarmiert. Neben den bereits ausgerückten Einheiten wurden auch die Schutzzielergänzungseinheiten sowie die Löschzüge Mitte und Oberbredenscheid eingesetzt. Die Kräfte wurden auf beide Einsatzstellen aufgeteilt, um eine schnelle und strukturierte Abwicklung sicherzustellen.

Die Löschzüge Nord und Oberbredenscheid rückten gemeinsam mit dem Kommandodienst zur ausgelösten Brandmeldeanlage aus. Nach einer gründlichen Überprüfung des betroffenen Bereichs stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Der hauptamtliche Löschzug übernahm zusammen mit den Kräften aus Mitte und den Schutzzielergänzungseinheiten den Einsatz am Wohngebäude an der Lüggersegge. Dort war eine Lampe in der Decke in Brand geraten. Der Eigentümer hatte das Feuer bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Bei der Erkundung wurden keine offenen Flammen mehr gefunden, aber es war Brandgeruch wahrnehmbar.

Um sicherzugehen, wurden alle betroffenen Räume von den eingesetzten Trupps mit einer Wärmebildkamera überprüft. Besonders Deckenbereiche, Steckdosen und Stromverteilungen wurden kontrolliert. Eine Decke wurde geöffnet und entfernt, da darunter verbranntes Holz war. Zusätzlich wurde vorsichtshalber der Wechselrichter der Photovoltaikanlage außer Betrieb genommen. Die umfassenden Kontrollen ergaben keine weiteren akuten Gefahren.

Die Einsatzstelle konnte um 22:30 Uhr an den Eigentümer übergeben werden. Dieser wurde darauf hingewiesen, ein Fachunternehmen mit der Überprüfung der elektrischen Anlage zu beauftragen.

Fast alle ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Hattingen waren zusätzlich zu den hauptamtlichen Kräften im Einsatz. Die gleichzeitige Bewältigung beider Einsatzlagen zeigte erneut die Effizienz der abgestimmten Alarmierungs- und Einsatzkonzepte. Die enge Einbindung der ehrenamtlichen Kräfte ist ein wichtiger Bestandteil für die erfolgreiche Abwicklung mehrerer gleichzeitiger Einsätze.

Symbolbild: Feuerwehr Hattingen

Quelle: Presseportal

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