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Feuerwehr Herdecke im Einsatz

Die Feuerwehr Herdecke war am Samstag bei zwei Einsätzen im Stadtgebiet gefordert. Ein massiver Gasaustritt und Rauchentwicklung wurden gemeldet.

Einsatz an der Goethestraße
Foto: Presseportal.de

Herdecke (ost)

Am Samstag musste die Feuerwehr Herdecke zu zwei Einsätzen höherer Priorität im Stadtgebiet ausrücken.

Um 15:02 Uhr wurde ein massiver Gasaustritt mit Strömungsgeräuschen sowie Gasgeruch in der Goethestraße, gegenüber einem Altenheim, gemeldet. Die höchste Alarmstufe wurde für die Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Anrufer bestätigten die Wahrnehmung und berichteten dem Einsatzleiter ihre Beobachtungen vor Ort. Da ein Gasaustritt aus einer Übergabestation zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde sofort ein Gefahrenbereich eingerichtet.

Zwei Wohngebäude in der Goethestraße mussten vorsorglich komplett evakuiert werden. Die betroffenen Bewohner wurden im Foyer eines angrenzenden Sonderbaus untergebracht. Während des Einsatzes war die Goethestraße für den gesamten Straßen- und Busverkehr vollständig gesperrt.

Die Feuerwehr richtete vorsorglich einen Löschangriff in Bereitschaft auf und führte Messungen unter Atemschutz durch. Gleichzeitig wurde der zuständige Energieversorger hinzugezogen. Trotz intensiver Überprüfungen konnten weder von der Feuerwehr noch vom Energieversorger konkrete Hinweise auf einen Gasaustritt gefunden werden. Auch die gemeldeten Strömungsgeräusche wurden als unbedenklich eingestuft. Ein Umweltschutzzug war etwa eine Stunde im Einsatz.

Brand im Gebäude am Westender Weg gemeldet

Am Abend folgte um 18:42 Uhr ein weiterer Einsatz im Bereich Westende. Im Westender Weg, Ecke Gerhard-Kienle-Weg, wurde eine Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude gemeldet. Daraufhin wurde ein Einsatz „Feuer im Gebäude“ eröffnet. Vor Ort bestätigte sich zunächst eine sichtbare Rauchentwicklung. Aufgrund der Wetterlage sammelte sich jedoch der Rauch um das Gebäude, was den Eindruck eines Brandes erweckte. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass der Rauch aus einem angefeuerten Kamin stammte. Zusätzlich war eine leichte Rauchentwicklung aus einem Heizungsabgasrohr erkennbar, die ebenfalls keine Gefahr darstellte. Der Einsatz wurde daher zeitnah beendet.

Bei beiden Einsätzen handelte es sich somit um „Alarme in guter Absicht“.

Quelle: Presseportal

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