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Feuerwehr Hünxe übt den Ernstfall

Eine unerlaubte Party endete in einem Gebäudebrand mit zehn Verletzten. Die Freiwillige Feuerwehr Hünxe trainierte am 9. Oktober 2026 ein realitätsnahes Szenario.

Foto: Unsplash

Hünxe (ost)

Ein nicht genehmigtes Fest in einem Gebäude endete tragisch: Im Inneren des Gebäudes wurde ein Grill benutzt, was zu einer gefährlichen Ansammlung von Atemgiften führte. Gleichzeitig brach ein Brand aus, der sich im Gebäude ausbreitete. Es wurden mehrere Personen als vermisst oder verletzt gemeldet. Zwei weitere Personen begaben sich auf einen benachbarten Turm. Eine von ihnen stürzte ab und landete auf einer erhöhten Plattform, während sich die zweite Person weiterhin in einer psychischen Ausnahmesituation auf dem Turm befand.

Dies war das realitätsnahe Übungsszenario der diesjährigen Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe. Am Freitag, den 9. Oktober 2026, wurden alle vier Einsatzteams am frühen Abend alarmiert und rückten wie bei einem regulären Einsatz zur vorbereiteten Übungsstelle aus.

Nachdem die ersten Einsatzkräfte eingetroffen waren, begannen sie sofort mit der Rettung von Menschen und der Brandbekämpfung. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz ins Gebäude, suchten nach den vermissten Personen und brachten sie in Sicherheit. Gleichzeitig wurde der Brand gelöscht. Die geretteten und verletzten Personen wurden dann versammelt, betreut und versorgt.

Zur gleichen Zeit mussten weitere Einsatzkräfte die abgestürzte Person von der erhöhten Plattform retten. Die Person, die sich immer noch auf dem Turm befand, stellte eine besondere Herausforderung dar. Sie wurde von Einsatzkräften betreut, während gleichzeitig die notwendigen Maßnahmen für eine sichere Rettung vorbereitet wurden. Ein Sprungpolster wurde für den Notfall bereitgestellt.

Das komplexe Szenario forderte die Einsatzkräfte mit mehreren gleichzeitig zu bewältigenden Aufgaben heraus. Neben der Rettung von Menschen unter Atemschutz und der Brandbekämpfung musste auch eine technische Rettung durchgeführt werden, und mehrere verletzte und betroffene Personen mussten versorgt werden. Eine strukturierte Einsatzführung, gute Kommunikation und Koordination der verschiedenen Maßnahmen waren besonders gefragt.

Realitätsnahe Szenarien sind ein wichtiger Bestandteil der regelmäßigen Aus- und Fortbildung der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe. Sie ermöglichen es, auch komplexe und unübersichtliche Einsatzszenarien unter möglichst realen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten zu stärken.

Nach Abschluss der Übung wurde das Einsatzgeschehen gemeinsam besprochen und ausgewertet. Danach ließen die Beteiligten den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Ein besonderer Dank gilt allen Darstellern sowie den Mitgliedern und Betreuern der Jugendfeuerwehr, die zur realistischen Gestaltung des Übungsszenarios beigetragen haben. Ebenso danken wir dem Bundesverband Rettungshunde e. V. für die Bereitstellung des Übungsgeländes und die Unterstützung bei der Durchführung der Jahresübung.

Quelle: Presseportal

nf24