Ein moderner Gerätewagen Logistik unterstützt die Feuerwehr bei steigenden Anforderungen und ermöglicht schnelle Einsatzbereitschaft.
Feuerwehr Kalkar erweitert Einsatzfähigkeit

Kalkar (ost)
Im April 2026 wurde offiziell ein neues Logistikfahrzeug in Dienst gestellt. Die Feuerwehr reagiert mit dem modernen Spezialfahrzeug gezielt auf die steigenden Anforderungen in verschiedenen Einsatzsituationen. Die Beschaffung basiert auf einem neuen Logistikkonzept, das aus dem Brandschutzbedarfsplan 2023 hervorgegangen ist. Der neue Gerätewagen spielt eine wichtige Rolle. Als vielseitiges Logistikfahrzeug sorgt er dafür, dass die benötigte Ausrüstung genau dort verfügbar ist, wo sie gebraucht wird – zuverlässig und ohne Zeitverlust. Gleichzeitig unterstützt das Fahrzeug die schnelle Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach Einsätzen. Mit einer Besatzung von bis zu sechs Feuerwehrangehörigen kann der Gerätewagen bei erhöhtem Einsatzaufkommen, beispielsweise bei Unwetterlagen oder Starkregenereignissen, auch eigenständig mehrere Einsatzstellen abarbeiten und so die Einsatzkräfte vor Ort gezielt entlasten. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine hydraulische Ladebordwand und ein flexibles Rollcontainersystem. Dadurch kann das Fahrzeug individuell auf verschiedene Einsatzszenarien angepasst werden. Zum modularen Konzept gehören beispielsweise Komponenten für die Einsatzstellenhygiene, Wechselkleidung, Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung, Material für Unwetterlagen sowie Ausstattung für ABC-Einsätze und die Wasserförderung über lange Strecken. Ein Teil dieser Module ist bereits vorhanden, weitere werden in den kommenden Jahren ergänzt. Parallel zur Fahrzeugbeschaffung wurde eine eigene Logistikgruppe gebildet, in der Einsatzkräfte aus allen Einheiten der Feuerwehr Kalkar zusammenarbeiten. Das Fahrzeug ist am Standort des Löschzugs Kalkar stationiert. Durch das neue Fahrzeug und die dazugehörige Logistikgruppe stellt sich die Feuerwehr Kalkar zukunftssicher auf – und ist bestens gerüstet für die wachsenden Herausforderungen im Einsatzgeschehen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








