Die Feuerwehr Rheurdt und der Bauhof arbeiten gemeinsam, um das Fischsterben in den Kaplanskuhlen zu verhindern. Der Einsatz dauert an, mit Unterstützung der Feuerwehr Kamp-Lintfort.
Feuerwehr Rheurdt kämpft gegen Fischsterben

Rheurdt (ost)
Am Sonntagabend um kurz nach halb acht wurden die Feuerwehr Rheurdt und der Einsatzleitwagen aus Schaephuysen auf Anforderung der LINEG zu den Kaplanskuhlen zwischen Bahn- und Kirchstraße gerufen. Aufgrund der langanhaltenden Hitze der vergangenen Tage war der Sauerstoffgehalt im Wasser so stark gesunken, dass bereits einige Fische leblos an der Oberfläche trieben. Es bestand die Gefahr eines weiteren Fischsterbens. Um dies zu verhindern, brachten die Feuerwehrleute gemeinsam mit dem Bauhof der Gemeinde Rheurdt insgesamt drei Pumpen in Position, um das Wasser in den Kuhlen zirkulieren zu lassen. Durch mehrere Strahlrohre und Wasserwerfer wurde das angesaugte Wasser zurück in die Kuhlen gepumpt und mit Sauerstoff angereichert. Dieser Pumpenbetrieb lief die ganze Nacht durch. Am Morgen wurde beschlossen, einen Abrollbehälter der Feuerwehr Kamp-Lintfort (Löscheinheit Kamp) anzufordern, der mit verschiedenen Pumpen ausgestattet ist. Zusammen mit den Kollegen aus Kamp-Lintfort wurden zwei elektrisch betriebene Pumpen mit hoher Förderleistung aufgebaut. Diese bezogen den benötigten Strom vom Notstromaggregat-Anhänger der Feuerwehr Rheurdt. Diese Kombination ist im Vergleich zu den in der Nacht installierten Feuerlöschpumpen deutlich leiser und effizienter. Gemeinsam mit der Pumpe des Bauhofs werden diese Pumpen nun mehrere Tage lang ununterbrochen laufen. Gegen 17 Uhr am Montagabend konnte der Feuerwehreinsatz soweit reduziert werden, dass nur noch zweimal täglich eine Kontrolle vor Ort durchgeführt wird. Die Kraftstoffversorgung für das Notstromaggregat wird vom Bauhof übernommen. Bis Montagabend waren etwa 30 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Einsatz dauert weiterhin an.
Quelle: Presseportal








