Die Tat an der Gemeinschaftsschule geschah im März 2022, gestohlen wurde nichts. Nach einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde ein 20-Jähriger identifiziert, das Verfahren wird wieder aufgenommen.
Fingerabdrücke klären Einbruch in Havixbeck

Coesfeld (ost)
Nach einem Einbruch in die Gemeinschaftsschule in Havixbeck stellte die Kriminalpolizei unter anderem Fingerabdruckspuren sicher. Geschehen war die Tat bereits im März 2022. Der Täter nahm damals nichts mit, richtete aber Sachschaden an.
Der damalige Vergleich mit gespeicherten Fingerabdrücken ergab keinen Treffer, sodass die Polizei die gesicherten Spuren bei ihren Ermittlungen keinem Tatverdächtigen zuweisen konnte. Deshalb wurde das Strafverfahren zunächst eingestellt.
Nun wurde erneut deutlich, dass die Zeit bisweilen für die Strafverfolgungsbehörden arbeitet und wie wichtig eine sorgfältige Suche und Sicherung von Spuren bei der Tatortaufnahme ist. Die am Tatort sichergestellten Abdrücke waren über vier Jahre im System gespeichert, bevor die Tat jetzt aufgeklärt werden konnte.
Die Polizei behandelte einen 20-jährigen Havixbecker wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erkennungsdienstlich und speicherte dabei auch seine Fingerabdrücke. Das System zeigte dabei eine Übereinstimmung mit dem lange zurückliegenden Einbruch an, der so noch vor dem Ende der Verjährungsfrist aufgeklärt werden konnte.
Das Verfahren wird jetzt fortgesetzt, und der 20-Jährige muss sich wegen des Vorwurfs des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Einbrüche von 23.528 im Jahr 2022 auf 27.061 im Jahr 2023 – ein Anstieg um rund 15 Prozent. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Einbruchsfälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle nahm von 3.385 auf 3.616 zu. Zugleich stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 2.789 auf 3.069: Darunter waren 2022 insgesamt 2.344 Männer und 445 Frauen, 2023 waren es 2.614 Männer und 455 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen erhöhte sich von 1.196 auf 1.451.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Drogendelikte von 70.510 im Jahr 2022 auf 73.917 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 4,8 Prozent. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Fälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 63.352 auf 65.532, während die Zahl der Tatverdächtigen von 56.367 auf 57.879 stieg. Darunter waren 2022 insgesamt 49.610 Männer und 6.757 Frauen; 2023 waren es 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Zahl der nicht deutschen Tatverdächtigen nahm von 16.655 auf 18.722 zu.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








