Ein 50-jähriger Fahrer wurde auf der Autobahn A1 kontrolliert und positiv auf Amphetamine getestet. Bußgeld, Punkte in Flensburg und Fahrverbot drohen.
Flensburg: Fahrer fährt unter Drogeneinfluss

Hagen (ost)
Ein 22-jähriger Fahrzeugführer bemerkte um 15:30 Uhr auf der Autobahn A1 ein Fahrzeug (Mercedes Sprinter), das in deutlichen Schlangenlinien in Richtung Bremen fuhr. Gelegentlich wurde der Lieferwagen vom Fahrer über den Standstreifen gelenkt.
Nachdem der Sprinter die Autobahn verlassen hatte, konnte das Fahrzeug in Hagen-Wehringhausen gefunden und überprüft werden.
Bei der Kontrolle des 50-jährigen Fahrers ergab sich aufgrund verschiedener Anzeichen der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte. Ein entsprechender Test bestätigte den Verdacht auf den Konsum von Amphetaminen.
Daraufhin wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und eine Anzeige erstellt. Der Mann erwartet ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, 2 Punkte im Fahreignungsregister (Flensburg) und ein Fahrverbot von 1 Monat.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Trotz der Zunahme der registrierten Fälle konnten mehr Fälle gelöst werden, nämlich 63.352 im Jahr 2022 und 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. In Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland, insgesamt 73.917 Fälle im Vergleich zu anderen Regionen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








