Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Flensburg: Polizei stoppt alkoholisierten E-Scooter-Fahrer

Ein 18-jähriger Fahrer mit Beifahrer auf einem E-Scooter wurde von der Polizei gestoppt. Der Fahrer hatte fast 1,4 Promille Alkohol im Blut und wurde für eine Blutprobe zur Polizeiwache gebracht.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Früh am Mittwochmorgen (10.06., 02:58 Uhr) wurde ein betrunkener 18-Jähriger mit einem Beifahrer auf einem E-Scooter von einer Streifenwagenbesatzung auf der Weseler Straße gestoppt.

Der E-Scooter fuhr stadteinwärts auf der Weseler Straße, als die Polizei bemerkte, dass sich zwei Personen auf dem Fahrzeug befanden. Der Fahrer fuhr zudem auf der gesamten Straße und geriet zeitweise in den Gegenverkehr. Die Beamten stoppten den Fahrer, führten einen freiwilligen Atemalkoholtest durch und stellten einen Wert von fast 1,4 Promille fest. Danach brachten sie den Münsteraner zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeiwache und untersagten ihm die Weiterfahrt.

Es wird erneut darauf hingewiesen: Alkohol am Steuer und die daraus resultierende Fahruntüchtigkeit können sowohl für den Fahrer als auch für Unbeteiligte zu gefährlichen Situationen führen. Da es sich um ein Kraftfahrzeug handelt, gelten für E-Scooter die gleichen Grenzwerte und Vorschriften wie für PKW. Bei Missachtung drohen empfindliche Strafen wie Geldbußen und Punkte in Flensburg. Außerdem darf ein E-Scooter nur von einer Person genutzt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24