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Flensburg: Polizei zieht Bilanz nach Aktionstag

Die Polizei Münster beteiligte sich an der Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ mit Fokus auf Zweiräder. Es gab intensive Kontrollen und Maßnahmen, darunter ein Motorradfahrer, der mit einem „Wheelie“ erwischt wurde.

Foto: Polizei Münster. Das Foto zeigt den Motorradfahrer, der auf einem Rad fährt und später durch die Polizei angehalten wird. Veröffentlichung mit dieser Meldung honorarfrei.
Foto: Presseportal.de

Münster (ost)

Am Dienstag (28.04.) hat die Polizei Münster an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ teilgenommen, die sich auf Zweiräder konzentrierte. Neben präventiver Arbeit standen intensive Überprüfungen im gesamten Stadtgebiet auf dem Programm.

Die Fachleute der Verkehrssicherheitsberatung führten Radfahrtrainings mit Kindern und Menschen mit Behinderungen durch.

Zusätzlich kontrollierten Beamte im Zeitraum von 07:00 bis 19:00 Uhr an 49 Kontrollstellen im Münsteraner Stadtgebiet über 450 Fahrzeuge, darunter auch viele Fahrräder und Motorräder. Die Orte waren neben Unfallhäufungspunkten auch Gebiete, die von Bürgern der Polizei gemeldet wurden.

Insgesamt wurden 459 Maßnahmen ergriffen. Davon waren 297 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs, zwei missachteten rote Ampeln. Bei 19 Radfahrern stellten die Einsatzkräfte fest, dass sie zum Beispiel durch ein Mobiltelefon abgelenkt waren. Zudem stoppten Polizisten 21 Radfahrer, die auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone oder auf der falschen Straßenseite fuhren.

Ein Motorradfahrer sorgte für besonderes Aufsehen: Er passierte die Messstelle auf dem Kappenberger Damm auf dem Hinterrad (ein sogenanntes „Wheelie“) mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h bei erlaubten 50 km/h. Ein Polizist auf einem Motorrad nahm die Verfolgung auf und konnte den Fahrer stoppen. Die Konsequenzen für das riskante Manöver: Mindestens 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Die Polizei wird auch weiterhin die Verkehrssicherheit in Münster durch gezielte Kontrollen verstärken.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 3.764 Unfälle, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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