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Flensburg: Sicherheitsaktion für Wohnmobile und Wohnwagen

Fast 44,7 Millionen Gästeübernachtungen auf Campingplätzen wurden 2025 gezählt – 4,2 Prozent mehr als 2024 und so viele wie noch nie. Der Camping-Trend erreicht neuen Höhepunkt.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Im Jahr 2025 wurden fast 44,7 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen verzeichnet – ein Anstieg um 4,2 Prozent im Vergleich zu 2024 und ein neuer Rekord. Die Daten des statistischen Bundesamtes zeigen, dass der anhaltende Camping-Trend in Deutschland einen neuen Höhepunkt erreicht hat.

Aus diesem Grund führt die Polizei Mönchengladbach in Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland die Aktion „Ab in den Urlaub? … aber sicher!“ für Wohnmobil- oder Wohnwagenbesitzer erneut durch.

Am Samstag, den 27. Juni, haben Interessierte von 11 bis 15 Uhr die Möglichkeit, sich auf dem Messeparkplatz am Nordpark, Gladbacher Str. 511, 41179 Mönchengladbach umfassend darüber zu informieren, wie sie sicher mit ihrem Fahrzeug unterwegs sein können. Die Polizei Mönchengladbach wird bei der Aktion von TÜV Rheinland und Schnitzler Fahrzeugbau unterstützt.

Welche Leistungen werden angeboten? Wohnwagen oder Wohnmobile werden – am besten beladen – kostenlos auf der Radlastwaage gewogen. Bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen kann das Fahrzeug mit einem normalen Führerschein der Klasse B gefahren werden. Bei einem höheren Gewicht benötigt die Fahrerin oder der Fahrer einen speziellen Führerschein. Außerdem gibt es eine maximale Zuladung für Wohnmobile und Wohnwagen. Wird diese überschritten, kann es teuer werden und einen Punkt in Flensburg geben.

Die Experten des Verkehrsdienstes der Polizei beraten auch darüber, wie die Ladung gesichert und Ladelücken vermieden werden können. Zur Ladung gehört oft eine Gasflasche. Auch zum Transport dieser gibt es Ratschläge.

Zudem können Wohnmobil- oder Wohnwagenbesitzer von Mitarbeitern des TÜV Rheinland zum technischen Zustand ihres Fahrzeugs beraten lassen. Die Firma Schnitzler steht bei Fragen zur Auflaufbremse, Bremsanlage und Wartung zur Verfügung.

Die Experten der Verkehrsunfallprävention der Polizei Mönchengladbach führen eine Demonstration zum Thema „Toter Winkel“ und Abbiegen durch. Darüber hinaus informieren sie über Bremsweg, Übermüdung, Ablenkung und Verbandskasten.

Das alleinige Ziel der Aktion ist die Prävention. Wer beispielsweise mit einem überladenen Fahrzeug erscheint, muss nicht befürchten, mit einer Ordnungswidrigkeit nach Hause zu fahren.

Die Polizei Mönchengladbach möchte mit dieser Aktion dazu beitragen, dass alle sicher im Urlaub und zu Hause ankommen. (km)

Quelle: Presseportal

nf24