Polizeibeamte kontrollieren Verkehr und ahnden Verstöße in Bergkamen und Kamen. Die höchste Überschreitung lag bei 27 km/h.
Flensburg: Verkehrskontrollen in Bergkamen und Kamen

Bergkamen/Kamen (ost)
Beamte der Polizeiwache Kamen führten am Dienstag (24.02.2026) zwischen 06.00 Uhr und 14.00 Uhr Verkehrskontrollen in Bergkamen und Kamen durch. Insgesamt wurden 26 Verstöße wegen verschiedener Delikte festgestellt.
Auf dem Kurt-Schumacher-Platz in Bergkamen befanden sich die Polizeibeamten in der Nähe des Kindergartens und stellten sieben Verwarnungsgelder wegen überhöhter Geschwindigkeit aus. Ein Fahrer erhielt ein Verwarnungsgeld wegen falschen Abbiegens.
An der Werner Straße/Heinrichstraße in Bergkamen ignorierten zwei Fahrer das Lichtzeichen und zwei weitere hatten keine gültige TÜV-Plakette.
An der Hammer Straße/Danziger Straße in Kamen wurden zehn Fahrer von den Polizeibeamten bestraft, weil sie zu schnell unterwegs waren: sechs erhielten ein Verwarnungsgeld, vier eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Besonderer Vorfall: Die höchste Überschreitung betrug 27 km/h bei erlaubten 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften. Der Fahrer wurde also mit einer Geschwindigkeit von 57 km/h gemessen. Abzüglich der Toleranz bleiben 24 km/h übrig, was zu 115 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg führt.
An der Straße „Reckhof“ in Kamen wurden drei Verwarnungsgelder ausgestellt, auch dort fielen Fahrer auf, die mit einer abgelaufenen TÜV-Plakette unterwegs waren. Ein Fahrer konnte keine Fahrerlaubnis vorweisen. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Führerschein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








