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Flensburg: Verkehrssünder im Visier des Schwerpunktdienstes

Die Hagener Polizei kontrollierte Verkehrssünder in der Fußgängerzone und um Schulen herum. Es wurden zahlreiche Verstöße festgestellt und geahndet, darunter auch Geschwindigkeitsverstöße mit Elektrokleinstfahrzeugen.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am Dienstag (14.04.) führte der Schwerpunktdienst der Polizei in Hagen zusammen mit der Kradgruppe eine umfassende Kontrolle mit dem Schwerpunkt auf die Bestrafung von Verkehrsverstößen durch. Zusätzlich patrouillierten Polizisten auf Fahrrädern, um Verstöße innerhalb der Fußgängerzone zu ahnden. Die Kontrollstellen umfassten die Hagener Fußgängerzone sowie die Umgebung von Schulen.

Die Zusammenfassung der festgestellten und geahndeten Verstöße:

In drei Fällen erstellten die Polizisten Berichte aufgrund von Verstößen gegen die Schulpflicht und einen Bericht, nachdem ein 20-jähriger Mann Cannabis in der Nähe eines Schulhofs konsumierte.

Sechs Fußgänger missachteten rote Ampeln, drei Autofahrer fuhren ebenfalls bei Rot. Es wurden 38 Verstöße beim Abbiegen in entgegengesetzter Richtung festgestellt, jeweils eine Person war nicht angeschnallt oder nutzte ein Handy am Steuer. Die Polizisten verhängten ein Verwarnungsgeld, nachdem sie einen E-Scooter sahen, auf dem ein vierjähriges Kind als Beifahrer stand. Die Beamten ahndeten auch fünf Parkverstöße, darunter hatte eine Person das Auto auf einem Radweg geparkt. Es wurde ein Bußgeld verhängt und der Fahrer erwartet ein Bußgeld sowie einen Punkt in Flensburg.

Die Beamten erstellten auch Strafanzeigen. Einmal wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen die Kfz-Steuer (die Person fuhr mit einem abgemeldeten Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum). Darüber hinaus erhielten zwei Personen Anzeigen wegen Nötigung im Straßenverkehr. Während der Streife wurden Polizisten, die mit Dienstfahrrädern unterwegs waren, auf das wiederholte Hupen eines Autofahrers aufmerksam. Der 79-Jährige hupte offensichtlich, weil der 65-jährige Autofahrer vor ihm nicht schnell genug bei Grünlicht fuhr. Der 65-Jährige fuhr in Schrittgeschwindigkeit auf die Haltelinie zu, hielt trotz Grünlicht an und beschleunigte abrupt, als die Ampel auf Rot wechselte. Es schien, als ob er dem 79-Jährigen die Grünphase verweigern wollte. Dieser fuhr trotz Rotlicht über die Ampel und hupte weiter. Die Beamten konnten beide Autos stoppen. Beim Anhalten rief der hintere Autofahrer: „Endlich erwischen sie mal so ein Arschloch“. Dies führte jeweils zu Strafanzeigen wegen Aggressionsdelikten im Straßenverkehr.

Während der Kontrollen stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße durch Elektrokleinstfahrzeuge beim Befahren von verkehrsberuhigten Bereichen sowie der Hagener Fußgängerzone fest. Erfreulicherweise zeigten sich alle Betroffenen ausnahmslos einsichtig. Viele gaben an, dass ihnen nicht bewusst war, dass die Innenstadt / Fußgängerzone nicht für Elektrokleinstfahrzeuge freigegeben ist. Ein Verstoß kann zu gefährlichen Situationen oder schweren Unfällen führen. Genauso wie das Fahren zu zweit auf den E-Rollern. Verstöße werden daher konsequent von der Polizei geahndet!

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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