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Flingern: Feuerwehr Düsseldorf im Einsatz

Mehrere Feuermeldungen, zwei Wohnungen unbewohnbar, keine Verletzten. Ereignisreiche Nacht für die Feuerwehr in der Landeshauptstadt.

Foto: Unsplash

Düsseldorf (ost)

Am Freitag, den 13. Februar 2026, um 7 Uhr, im Stadtgebiet

In den frühen Abendstunden, als die meisten Narren und Feiernden in der Altstadt den Beginn des Straßenkarnevals feierten, musste die Feuerwehr Düsseldorf zu ihrem ersten von insgesamt vier Brandeinsätzen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ausrücken. Bei den Bränden wurde niemand verletzt, zwei Personen konnten nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren und wurden bei Freunden und Bekannten untergebracht. Die letzten Einsatzkräfte kehrten erst kurz nach 7 Uhr zu ihren Wachen zurück.

Am Donnerstagabend um 18.47 Uhr wurde der Feuerwehr Düsseldorf ein Zimmerbrand in der Neanderstraße gemeldet. Anfangs war unklar, wie groß das Feuer war und ob sich noch Personen in der Wohnung befanden. Deshalb wurden vorsorglich mehrere Einheiten der Feuerwehr, des städtischen Rettungsdienstes und der Führungsdienst der Feuerwehr in den Stadtteil Flingern Nord alarmiert. Bereits sieben Minuten später konnten die Feuerwehrleute Entwarnung geben: Es handelte sich nur um ein brennendes Holzbrett auf dem Herd! Die Wohnung war leicht verraucht. Die Bewohnerin wurde vorsorglich von Notfallsanitätern betreut und konnte unverletzt nach dem Einsatz in ihre Wohnung zurückkehren. Gut 30 Minuten nach dem Alarm konnten die Einsatzkräfte bereits wieder zu ihren Wachen zurückkehren.

Kurz nach Mitternacht gab es in Pempelfort einen weiteren Brandeinsatz für die Feuerwehr Düsseldorf. Auch hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden. In einer Wohnung in der Schwerinstraße gab es angebranntes Essen. Mit Hochleistungslüftern wurde die Wohnung vom Rauch befreit. Die 30-jährige Mieterin blieb unverletzt. Um 0.45 Uhr kehrten die etwa 15 Feuerwehrleute zu ihrem Standort zurück.

Während der Einsatz in Pempelfort noch lief, kam es gegen 0.30 Uhr im Düsseldorfer Stadtteil Hassels zu einem schwerwiegenden Brandereignis auf einem Balkon im 5. Obergeschoss. An der Straße „Am Schönekamp“ bestand die Gefahr, dass die Flammen auf die angrenzende Wohnung übergreifen könnten. Da zu diesem Zeitpunkt noch unklar war, ob sich Personen in der Wohnung befanden, leitete der Einsatzleiter sofort eine Rettung und Brandbekämpfung ein. Die Feuerwehrleute konnten die Flammen schnell löschen und keine Personen in der Wohnung finden. Die Wohnung musste aufgrund geborstener Fensterscheiben mittels Hochleistungslüfter vom giftigen Rauch befreit werden. Die betroffene Wohnung ist vorübergehend unbewohnbar und der Mieter wird vorerst bei Freunden unterkommen. Nach etwa 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.

Der letzte Einsatz für die Feuerwehr Düsseldorf in dieser Nacht ereignete sich am frühen Freitagmorgen um 6.19 Uhr in der Cantadorstraße in Stadtmitte. Dort brach ein Brand im Bereich einer Küche im 1. Obergeschoss aus. Die Bewohnerin reagierte vorbildlich, indem sie die Türen schloss, ins Freie ging, die Feuerwehr alarmierte und auf deren Eintreffen vor dem Gebäude wartete. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, sodass der Einsatzleiter nur wenige Minuten nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle „Feuer unter Kontrolle“ melden konnte. Anschließend folgten noch kleinere Nachlösch- und Lüftungsarbeiten. Die Mieterin wurde vorsorglich vom Rettungsdienst der Stadt untersucht und war unverletzt, ein Krankentransport war nicht erforderlich. Die Wohnung ist vorübergehend unbewohnbar und die Mieterin wird bei Bekannten unterkommen. Die Polizei Düsseldorf hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die letzten der knapp 20 Einsatzkräfte kehrten um 7.15 Uhr zu ihrem Standort zurück.

Quelle: Presseportal

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