Ein 25-jähriger Polizist wurde verletzt, als ein Kradfahrer bei einer Verkehrskontrolle flüchtete und gegen ein anderes Fahrzeug fuhr.
Flucht bei Verkehrskontrolle in Bonn-Bad Godesberg

Bonn (ost)
Ein Polizeifahrzeug der Polizeiwache Bad Godesberg plante in der Nacht zum Mittwoch (11.03.2026) gegen 01:00 Uhr, einen Motorradfahrer auf der Annaberger Straße zu überprüfen, der offensichtlich zu schnell unterwegs war. Nachdem der Motorradfahrer an einer roten Ampel angehalten wurde, um kontrolliert zu werden, trat ein 25-jähriger Polizeibeamter neben das Motorrad, um den Mann zu überprüfen. Plötzlich beschleunigte der Fahrer jedoch und fuhr gegen das Auto eines unbeteiligten Fahrers, der vor ihm wartete. Der Polizeibeamte wurde einige Meter mitgeschleift, bevor er auf den Boden fiel, als er versuchte, die Flucht des Motorradfahrers zu stoppen.
Trotz sofortiger Verfolgung entfernte sich der flüchtige Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit aus dem Sichtfeld der Beamten. Das Leichtkraftrad wurde kurze Zeit später auf der Straße Im Bachele abgestellt gefunden. Die umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nach dem Fahrer verliefen bisher ergebnislos. Der 25-jährige Polizeibeamte wurde bei dem Sturz verletzt und begab sich zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.
Das Verkehrskommissariat 2 der Bonner Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Identität des Motorradfahrers aufgenommen. Die Ermittler fragen: Wer hat das Motorrad des Herstellers Yamaha mit Bonner Kennzeichen in der Nacht zum Mittwoch in Bad Godesberg gesehen? Auch Zeugen der Verkehrskontrolle werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 2 unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk2.bonn@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








