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Flucht nach Schlägerei in Aldenrade

Zwei Männer flüchten nach Schlägerei mit Jugendlichen, einer festgenommen, einer mit DEIG gestoppt. Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Samstagabend (9. Mai, 20:30 Uhr) gab es auf dem Kometenplatz eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Alter von 22 und 33 Jahren auf der einen Seite und einer Gruppe (bislang unbekannter) Jugendlicher auf der anderen Seite.

Als die Polizei eintraf, waren die Jugendlichen bereits verschwunden und die beiden Männer (22 und 33) versuchten zu fliehen. Die Beamten konnten den 33-Jährigen an seiner Flucht hindern. Der 22-Jährige flüchtete zu Fuß bis zur Poststraße, wo er von der Polizei gestellt wurde.

Der Mann ging mit erhobenen Fäusten auf einen Polizisten zu. Dieser drohte zunächst den Einsatz des DEIG (Distanz-Elektroimpulsgerät) an und setzte es schließlich ein, als der Mann nicht stehen blieb. Der 22-Jährige leistete erheblichen Widerstand und wurde schließlich in Gewahrsam genommen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde ihm auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Danach wurde er zur ambulanten Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Er muss sich nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die die Situation am Kometenplatz beobachtet haben oder Informationen zu den beteiligten Jugendlichen geben können. Hinweise werden vom Kriminalkommissariat 34 unter 0203 2800 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo insgesamt 470 Fälle registriert wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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