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Flucht vor Polizei: Touran-Fahrer in Rheda-Wiedenbrück gestoppt

Ein Touran-Fahrer flüchtete vor der Polizei, fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit und missachtete rote Ampeln, bis er schließlich gestoppt wurde.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

Rheda-Wiedenbrück/ Rietberg (FK) – Am Samstagnachmittag (18.07., 17.00 Uhr) versuchten Polizeibeamte der Kreispolizeibehörde Gütersloh, einen blauen VW-Touran an der Rietberger Straße anzuhalten.

In dem Fahrzeug saßen zwei Männer. Der Fahrer des Wagens reagierte nicht auf die Anhaltesignale der Polizei. Er fuhr anschließend fast durchgehend mit stark überhöhter Geschwindigkeit, ignorierte rote Ampeln und geriet mehrmals in den Gegenverkehr. Dabei kam es häufig zu beinahe Unfällen.

Die Fahrt des VWs führte von der Rietberger Straße über die Hammersenstraße, den Ostring, die Hellingrottstraße in Richtung Varenseller Straße. Anschließend über die Kreuzung Varenseller Straße/ Kappelnstraße auf die Hauptstraße bis zum Ortseingang Neuenkirchen. Der Mann hielt schließlich auf der Bahnhofstraße an.

Der 43-jährige Fahrer aus Polen stand deutlich unter dem Einfluss von Drogen. Er konnte keine Fahrerlaubnis vorzeigen, da ihm diese bereits entzogen worden war. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Das Fahrzeug wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet und sucht nach Zeugen. Wer hat den PKW entgegenkommen sehen? Wer musste bremsen, um einen Unfall zu vermeiden? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer der Vermittlung 05241 869-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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