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Flughafen Köln/Bonn: Bundespolizei deckt Dokumentenbetrug auf

Ein Bürgerhinweis führte zur Festnahme eines Mannes mit gefälschten Ausweisdokumenten und einem offenen Haftbefehl.

Bild Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Flughafen Köln/Bonn (ost)

Am Freitagabend (19. Juni) führte ein Bürgerhinweis am Flughafen Köln/Bonn zur Entdeckung eines Dokumentenbetrugs und zur Festnahme eines per Haftbefehl gesuchten Mannes.

Um 17:50 Uhr erhielt die Bundespolizei Informationen über zwei Reisende, die möglicherweise gefälschte Ausweisdokumente für einen Flug nach London verwenden wollten. Die Beamten reagierten sofort und führten vor dem Boarding eine letzte Gate-Kontrolle am Abfluggate durch.

Die beiden Männer zeigten lettische Reisepässe bei der Kontrolle vor. Es gab bereits vor Ort Hinweise darauf, dass es sich um Totalfälschungen handeln könnte. Die Reisenden wurden daher zur weiteren Überprüfung zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht.

Der Verdacht bestätigte sich vor Ort. Im Rahmen der Maßnahmen fanden die Beamten die tatsächlichen georgischen Reisepässe, die auf die Männer ausgestellt waren. Gegen beide Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.

Der Abend nahm für einen der Männer eine weitere Wendung: Bei der Überprüfung stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den 47-jährigen georgischen Staatsangehörigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut wegen Urkundenfälschung vorlag.

Um eine 33-tägige Ersatzfreiheitsstrafe zu vermeiden, hätte der Mann eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1.774,50 Euro zahlen müssen. Da er dazu nicht in der Lage war, nahmen die Beamten ihn fest.

Während sein Begleiter die Dienststelle nach Abschluss der Maßnahmen verlassen durfte, wurde der Gesuchte anschließend in die Justizvollzugsanstalt Siegburg gebracht.

Quelle: Presseportal

nf24