Ein kolumbianischer Staatsangehöriger wurde festgenommen, nachdem er mit Drogen und Verdacht auf Schleusung kontrolliert wurde.
Flughafen Köln/Bonn: Festnahme nach Einreiseverbot

Flughafen Köln/Bonn (ost)
Am Sonntagmorgen wurde am Flughafen Köln/Bonn ein 23-jähriger Staatsbürger aus Kolumbien von der Bundespolizei festgestellt, der ein bestehendes Einreise- und Aufenthaltsverbot hatte. Die Überprüfung fand nach seiner Ankunft mit einem Flug aus Alicante im Rahmen der Grenzkontrollmaßnahmen statt.
Die Einsatzkräfte stellten bei der Kontrolle fest, dass der Mann bereits gesucht wurde. Es gab den Verdacht der illegalen Einreise und des illegalen Aufenthalts trotz eines bestehenden Verbots.
Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen fanden die Beamten bei der Durchsuchung seines Gepäcks eine pulverförmige Substanz. Ein vor Ort durchgeführter Schnelltest ergab positiv auf Amphetamine und Opioide. Die Drogen wurden beschlagnahmt.
Zusätzlich geriet ein 54-jähriger Deutscher, der den Mann begleitete, ins Visier der Ermittlungen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Schleusung von Ausländern ermittelt.
Die Bundespolizei hat entsprechende strafrechtliche Verfahren eingeleitet. Der 23-Jährige blieb vorerst in Polizeigewahrsam, während umfangreiche Maßnahmen vorbereitet wurden, darunter eine richterliche Vorführung.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – liegt Nordrhein-Westfalen nahe an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








