Verdächtiger (18) vorläufig festgenommen nach Hinweis eines Geschädigten (20), der sein gestohlenes Kennzeichen erkannte und die Polizei alarmierte.
Frechen: Auto- und Kennzeichendieb gestellt

Frechen (ost)
Augenzeugen haben den Verdächtigen festgehalten
In der späten Mittwochnacht (12. August) wurde in Frechen ein mutmaßlicher Dieb (18) vorläufig von der Polizei festgenommen. Ein aufmerksamer Geschädigter (20), dessen Kennzeichen gestohlen worden war, erkannte sein Nummernschild auf einem anderen Fahrzeug, folgte dem Verdächtigen und alarmierte die Polizei.
Ein 20-Jähriger bemerkte gegen 21.30 Uhr auf dem Park and Ride Parkplatz Köln-Weiden, dass die Kennzeichen seines Autos fehlten. Nachdem er die Polizei informiert hatte, plante er, zur nächsten Polizeistation zu fahren, um den Diebstahl zu melden. Auf dem Weg dorthin sah er einen Audi mit seinem Kennzeichen. Er folgte dem Verdächtigen, der in Richtung Frechen fuhr. Der Verdächtige ignorierte rote Ampeln und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Schließlich entdeckte der 20-Jährige den abgestellten Audi in der Hochstedenstraße, hielt den Fahrer auf und rief die Polizei.
Die gerufenen Polizeikräfte nahmen den nun Beschuldigten vorläufig fest, brachten ihn zur Wache und beschlagnahmten die Zulassungsbescheinigung des Audi sowie den A4. Vor Ort stellten die Beamten außerdem fest, dass der Beschuldigte möglicherweise einen VW beschädigt hatte. Es wurden Strafanzeigen erstellt. Der 18-Jährige wird unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht, des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des mutmaßlichen Fahrzeug- und Kennzeichendiebstahls strafrechtlich verfolgt. (sc)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtanzahl ausmacht. In innerörtlichen Bereichen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








