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Frechen: Haftbefehl auf der Autobahn 52

Die Bundespolizei kontrollierte einen 32-jährigen Iraker, dem die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Trotz vorgelegter Dokumente wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Kleve – Kempen – Niederkrüchten (ost)

Am Sonntagabend, dem 2. August 2026, führte die Bundespolizei an der Anschlussstelle Elmpt auf der Autobahn 52 eine Kontrolle bei einem 32-jährigen Iraker durch. Der Mann war zuvor als Fahrer eines in Köln zugelassenen PKWs aus den Niederlanden in das Land eingereist. Eine Überprüfung der Personalien ergab, dass ihm die Fahrerlaubnis entzogen und ein Fahrverbot vom Bußgeldamt des Rhein-Erft-Kreises auferlegt wurde. Trotz vorgelegter Dokumente, die belegen sollten, dass das Bußgeldverfahren abgeschlossen ist, wurde der Führerschein auf Anweisung der Polizei Frechen sichergestellt und ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Zusätzlich wurde ein nationaler Haftbefehl von den Kollegen der Polizei Frechen übermittelt, der noch nicht in den Fahndungssystemen erfasst war. Daher wurde der Iraker aufgrund des Vollstreckungshaftbefehls der Staatsanwaltschaft Köln festgenommen. Er konnte jedoch durch die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro eine 15-tägige Haftstrafe vermeiden. Die Bundespolizei untersagte ihm schließlich die Weiterfahrt und erlaubte ihm stattdessen als Beifahrer weiterzureisen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) wurden 17.437 Unfälle verzeichnet (2,74%) und auf Autobahnen ereigneten sich 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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