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Frechen: Handtasche geraubt – Zeugensuche

Die Polizei sucht nach zwei Jugendlichen, die eine Frau in Frechen beraubt haben. Hinweise werden erbeten unter 02271 81-0 oder poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de.

Foto: Depositphotos

Frechen (ost)

Aufmerksame Zeugen brachten Beute zurück

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach zwei Unbekannten, die am Dienstagmittag (15. September) in Frechen die Handtasche einer Frau geraubt haben sollen. Die Täter sollen 13 bis 15 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß sein und schwarze Haare gehabt haben.

Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 22 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen Zeugen. Zur Klärung des Sachverhalts suchen die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter ebenfalls die zwei aufmerksamen Zeugen, die der Geschädigten am Tatort geholfen haben. Hinweise nehmen die Ermittlerinnen und Ermittler telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Laut ersten Informationen soll die Geschädigte auf der Straße “Grüner Weg” unterwegs gewesen sein. Gegen 13.45 Uhr seien plötzlich zwei Jugendliche auf sie zu gekommen und sollen ihr die Handtasche entrissen haben. Dabei soll die 87-Jährige hingefallen sein und sich verletzt haben. Aufmerksame Zeugen seien den Tätern hinterher gelaufen, sollen die Beute auf unbekannte Weise an sich genommen und die Handtasche der Geschädigten zurück gebracht haben.

Alarmierte Polizeikräfte nahmen den Sachverhalt auf, fahndeten nach den Tätern und fertigten eine Strafanzeige.

Wenn Sie Zeuge einer Straftat werden oder jemand in unmittelbarer Gefahr ist, rufen Sie sofort den Notruf 110 an. Sorgen Sie dafür, dass professionelle Hilfe so schnell wie möglich eintrifft. Versuchen Sie, einen sicheren Abstand zwischen sich und dem Geschehen oder den beteiligten Personen zu halten. Vermeiden Sie, sich in gefährliche Situationen zu begeben, welche die eigene Sicherheit gefährden könnten. (rei)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige verzeichnet. Darüber hinaus stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen einen besorgniserregenden Anstieg der Mordraten verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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