Aufmerksame Nachbarn alarmierten die Polizei, Diensthund fand den Flüchtigen im Grünstreifen und verletzte ihn leicht.
Frechen: Polizeihund stellt Einbrecher, Zwei Männer festgenommen

Frechen (ost)
Aufmerksame Anwohner alarmierten die Polizei
Am Freitagabend (16. Oktober) wurden in Frechen-Habbelrath zwei Männer (33, 36) vorläufig festgenommen, nachdem sie versucht hatten, in eine Wohnung einzubrechen. Beide Männer werden auch verdächtigt, einen weiteren Einbruch in Habbelrath begangen zu haben. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Um 21.20 Uhr hörten aufmerksame Nachbarn verdächtige Geräusche aus dem Garten eines Einfamilienhauses und alarmierten die Polizei. Bevor die alarmierten Polizisten eintrafen, flüchteten die Unbekannten aus dem Garten. Die Zeugen gaben den Einsatzkräften die Fluchtrichtung der Verdächtigen an.
Die eingesetzten Polizeikräfte trafen in der Nähe zwei Männer an. Während sich ein Verdächtiger (33) widerstandslos festnehmen ließ, ergriff der andere (36) beim Anblick eines Streifenwagens die Flucht. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Ein Diensthund stellte den Flüchtigen kurz darauf in einem Grünstreifen, in dem er sich versteckt hatte. Dabei wurde der 36-Jährige leicht verletzt.
Beide Männer wurden vorläufig festgenommen. Die Polizeikräfte stellten außerdem Bargeld, Schmuck und Einbruchswerkzeug sicher, bei denen der Verdacht besteht, dass sie aus weiteren Einbrüchen stammen könnten.
Die Polizeikräfte erstatteten Anzeigen zu den Vorfällen. Kriminalbeamte sicherten Spuren an den Tatorten. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat 13 übernommen. (nf)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, wobei 3.385 Fälle gelöst wurden und 2.789 Verdächtige ermittelt wurden, darunter 2.344 Männer, 445 Frauen und 1.196 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 27.061 Fälle, wobei 3.616 Fälle gelöst wurden und 3.069 Verdächtige ermittelt wurden, darunter 2.614 Männer, 455 Frauen und 1.451 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Einbrüchen im Jahr 2023 – 27.061 Fälle – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Einbrüchen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders besorgniserregend ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen einen signifikanten Anteil an den Mordfällen in Deutschland ausmacht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








