Die Polizei Rhein-Erft-Kreis ermittelt nach Einbrüchen in Frechen und Hürth-Hermülheim. Zeugen werden gesucht. Hinweise telefonisch oder per E-Mail melden.
Frechen: Zeugensuche nach fünf Einbrüchen

Rhein-Erft-Kreis (ost)
Mehrere Apartments in Wohnkomplexen durchsucht
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis ermittelt nach Einbrüchen am Dienstag (15. September) in insgesamt fünf Apartments in Frechen und Hürth-Hermülheim. In allen Fällen wurden die Türen gewaltsam geöffnet und verschiedene Zimmer sowie die Schränke darin durchsucht. Was genau gestohlen wurde, wird derzeit untersucht.
Die Polizistinnen und Polizisten des Kriminalkommissariats 13 haben die Untersuchungen aufgenommen und suchen in allen Fällen nach Zeugen. Hinweise werden telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
In Frechen sollen bislang unbekannte Täter in drei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses in der Albert-Einstein-Straße eingebrochen sein. Nach aktuellen Informationen brachen die Unbekannten zwischen 8 Uhr und 19.30 Uhr in die Wohnungen ein. Die Täter sollen mehrere Zimmer und Schränke durchsucht haben. Was genau gestohlen wurde, wird untersucht.
In Hürth-Hermülheim gab es zwischen 8.30 Uhr und 20 Uhr zwei weitere Wohnungseinbrüche in einem Mehrfamilienhaus in der Sudetenstraße. Die hinzugezogenen Polizeikräfte stellten auch hier Einbruchspuren an den Wohnungstüren fest. Die Täter durchsuchten auch hier mehrere Zimmer und Schränke. Laut ersten Informationen wurden unter anderem Parfüms, ein Goldring und eine Armbanduhr gestohlen. Ob weitere Gegenstände entwendet wurden, wird untersucht.
In allen Fällen dokumentierten die Polizistinnen und Polizisten Spuren am Tatort und erstatteten jeweils eine Anzeige.
Weitere Informationen zum Thema Einbruchschutz erhalten Sie von unseren Fachleuten für Kriminalprävention und auf unserer Website: https://rhein-erft-kreis.polizei.nrw/themenseite-wohnungseinbruch. Dort finden Sie aktuelle Termine für kostenlose Beratungen zum Einbruchschutz in den Ausstellungsräumen in Bergheim und Hürth. (nf)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 stiegen von 380 auf 470 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden 443 Fälle gelöst, während es 357 gelöste Fälle im Jahr 2022 gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 auf 671. Davon waren 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der höchsten Mordraten in Deutschland aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








