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Freckenhorst: Falsche Polizisten stoppen Autofahrer

Autofahrer in Warendorf von Betrügern gestoppt. Polizei warnt vor falschen Verkehrskontrollen und gibt Sicherheitstipps.

Foto: unsplash

Warendorf (ost)

Am Dienstag (18.08.2026) um etwa 07.50 Uhr wurde ein Autofahrer in Warendorf auf der Freckenhorster Straße von einer angeblichen Zivilstreife der Polizei gestoppt. Ein 37-jähriger Mann aus Oelde fuhr in Richtung Freckenhorst, als er von einem grau-anthrazit farbenen VW Passat mit Blaulicht und roter Leuchtschrift “Stop! Polizei” gestoppt wurde. Die zwei Männer gaben vor, Polizeibeamte zu sein, und führten eine Verkehrskontrolle durch. Danach verlangten sie die Bezahlung eines Verwarnungsgeldes. Der Oelder zahlte den Betrag in bar. Danach fuhren die Unbekannten mit ihrem Auto in Richtung Warendorf davon. Später bemerkte der Mann, dass er Opfer von Betrügern geworden war.

Seit 2004 akzeptiert die Polizei in Nordrhein-Westfalen kein Bargeld mehr bei Verkehrsverstößen. Verwarnungsgelder werden mit mobilen Zahlungsterminals der Polizei NRW erhoben. Fordern Sie bei Kontrollen durch Zivilpolizisten die Dienstausweise an. Wenn Sie Zweifel haben, rufen Sie die Polizei an und fragen Sie, ob es sich um eine “echte Kontrolle” handelt.

Wer kann Informationen zu dem VW Passat oder den unbekannten Männern geben? Wurden noch andere Verkehrsteilnehmer von den Männern gestoppt und haben möglicherweise Geld bezahlt? Hinweise nimmt die Polizei in Warendorf unter der Telefonnummer 02581/94100-0 oder per E-Mail: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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