Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Friedlicher Maifeiertag im Kreis Warendorf

Der Tanz in den Mai und der Maifeiertag verliefen im Kreis Warendorf überwiegend friedlich. Vereinzelt gab es Auseinandersetzungen, Taschendiebstähle und Fahrten unter Alkoholeinfluss.

Foto: Depositphotos

Warendorf (ost)

Die Feierlichkeiten zum Tanz in den Mai und zum Maifeiertag verliefen im gesamten Kreis Warendorf größtenteils friedlich und fröhlich. Bei verschiedenen Veranstaltungen im Kreisgebiet haben die Menschen ausgelassen gefeiert. Es kam vereinzelt zu kleineren Streitigkeiten, Diebstählen und Fahrten unter Alkoholeinfluss.

In Warendorf bemerkten Polizisten am Freitag (01.05.2026, 23.43 Uhr) einen Radfahrer auf der L 830 – ohne Beleuchtung. Als sie ihn anhielten, um ihn darauf aufmerksam zu machen, stellten sie fest, dass er stark betrunken war. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab ein deutlich positives Ergebnis. Dem 45-jährigen Hammer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde bis zur vollständigen Ausnüchterung untersagt.

In Drensteinfurt waren am Tanz in den Mai Taschendiebe unterwegs, die mehreren Personen Wertgegenstände aus Rucksäcken und Handtaschen gestohlen haben, genauso wie in Warendorf. Hinweise nimmt die Polizei in Ahlen, Telefon 02382/965-0 oder per E-Mail: Poststelle.warendorf@polizei.nrw.de, entgegen.

In Oelde kam es am selben Abend zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Diese wandten sich an die Polizei und gaben die Beschreibung eines Mannes ab, der sie bedroht und geschlagen haben soll. Die Beamten fanden den Beschriebenen in der Nähe der Polizeiwache. Der 39-jährige Oelder war stark alkoholisiert und weigerte sich, seine Personalien anzugeben. Er stellte sich vor den Beamten auf, begann laut zu schreien, ballte die Fäuste und leistete Widerstand. Mit einfacher körperlicher Gewalt brachten sie ihn zu Boden und nahmen ihn fest, um weitere Straftaten zu verhindern. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 wurden 1.897 Verdächtige identifiziert, darunter 1.520 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Taschendiebstähle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 39.519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 Nicht-Deutsche. Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24