Zwei Autofahrer schwer verletzt, Lebensgefahr bei einem Beteiligten nicht ausgeschlossen.
Frontalzusammenstoß in Wesseling

Wesseling (ost)
Es besteht Lebensgefahr für einen der Unfallbeteiligten
Zwei Autofahrer (42, 74) wurden bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag (14. Juli) in Wesseling schwer verletzt. Beim 74-Jährigen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Lebensgefahr besteht. Rettungskräfte kümmerten sich um die Schwerverletzten und brachten sie in ein Krankenhaus.
Ersten Ermittlungen zufolge fuhr der 74-Jährige gegen 16 Uhr in einem Mercedes auf der Theodor-Heuss-Straße von der Brühler Straße kommend in Richtung Mühlenweg. Gleichzeitig war der 42-Jährige in einem VW in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Kurz hinter dem Kreisverkehr von Theodor-Heuss-Straße und Mühlenweg geriet der Mercedesfahrer aus bisher ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Unfallbeteiligten auf Höhe einer Verkehrsinsel. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes über die Verkehrsinsel geschoben.
Die anwesenden Polizistinnen und Polizisten sicherten die Spuren am Unfallort, befragten Zeugen und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige. Während der Unfallaufnahme und der Rettungsarbeiten wurde die Unfallstelle von den Einsatzkräften gesperrt. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Euskirchen unterstützte die örtlichen Polizeikräfte bei der Unfallaufnahme.
Die Beamten des Verkehrskommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie prüfen Hinweisen nach, die besagen, dass ein medizinischer Notfall möglicherweise die Ursache für den Unfall war. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








