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Gasaustritt während des Benrather Veedelszochs

Die Feuerwehr kontrolliert die Lage, keine Verletzten. Einsatz dauerte etwa 25 Minuten.

Foto: Unsplash

Düsseldorf (ost)

Am Mittwoch, dem 14. Februar 2026, um 15:45 Uhr, ereignete sich ein Vorfall in der Paulsmühlenstraße in Benrath.

Während des Benrather Veedelszochs am Nelkensamstag wurde die Feuerwehr Düsseldorf am Nachmittag zu einem gemeldeten Gasaustritt in einem Mehrfamilienhaus auf der Paulsmühlenstraße im Stadtteil Benrath gerufen.

Um 15:45 Uhr bemerkten aufmerksame Bewohner Gasgeruch im Untergeschoss des Gebäudes und alarmierten sofort die Rettungskräfte. Da das Gebäude an das Gasnetz angeschlossen war, verließen die Bewohner vorsorglich das Gebäude und warteten draußen auf das Eintreffen der Einsatzkräfte.

Sofort machte sich ein Löschzug der Feuerwehr Düsseldorf, ein Spezialfahrzeug mit Messgeräten und der Entstördienst des Netzbetreibers auf den Weg zur Einsatzstelle. Bei ihrer Ankunft informierte die Leitstelle, dass sich der Vorfall entlang der Route des laufenden Veedelszochs befand.

Um 15:53 Uhr trafen die ersten Einsatzkräfte ein und begannen sofort mit Erkundungs- und Absperrmaßnahmen. Trupps betraten den Keller unter Atemschutz mit geeigneten Messgeräten. Es stellte sich schnell heraus, dass der Gasgeruch nicht von einem beschädigten Gasrohr herrührte, sondern von einer defekten Butangaskartusche aus dem Campingbedarf, aus der Gas austrat. Die Feuerwehr brachte die Kartusche nach draußen und lüftete den Keller gründlich. Abschließende Messungen der Stadtwerke ergaben keine messbare Gaskonzentration mehr und somit keine akute Gefahr.

Es gab keine Verletzten. Etwa 25 Minuten nach dem Eintreffen der ersten Kräfte konnte der Einsatz beendet werden. Das letzte Einsatzfahrzeug verließ die Szene, sodass der Bereich des Veedelszochs wieder frei gegeben werden konnte.

Die Feuerwehr Düsseldorf warnt davor, auch vermeintlich kleine Mengen Flüssiggas bergen erhebliche Gefahren und sollten nicht im Keller gelagert werden, da Flüssiggas schwerer als Luft ist und sich am Boden sammelt. Selbst geringe Mengen Flüssiggas können in geschlossenen Räumen zu gefährlichen Konzentrationen führen.

Quelle: Presseportal

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