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Gasleitung Verpuffung in Paderborn

Zwei Personen bei Bauarbeiten verletzt, Feuerwehr im Einsatz

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Foto: Presseportal.de

Paderborn (ost)

(sg) Paderborn, 2. September 2026 – Am Mittwochvormittag wurde die Feuerwehr Paderborn um 10:04 Uhr zu einem Vorfall im Rippinger Weg gerufen. Im obersten Stock eines Wohnhauses kam es während Bauarbeiten an einer Gasleitung zu einer Explosion mit Flammenbildung. Zwei Angestellte einer Gas- und Wasserinstallationsfirma wurden dabei teilweise schwer verletzt.

Als die Feuerwehr eintraf, hatten die beiden Arbeiter und die Bewohner des Wohnhauses das Gebäude bereits verlassen. Die verletzten Arbeiter wurden vom Rettungsdienst versorgt und dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Paderborn gebracht.

Um mögliche Brände zu bekämpfen, wurde ein Team mit unabhängigem Atemschutz in das Gebäude geschickt. Gleichzeitig wurde eine Leiterposition mit einer Drehleiter eingerichtet. Das Team konnte bald darauf melden, dass es nur zu einer Flammenbildung in der betroffenen Wohnung gekommen war. Es wurde kein offenes Feuer festgestellt, aber die Auswirkungen der Explosion waren deutlich sichtbar.

Durch die Druckwelle wurden unter anderem Zimmertüren aus ihren Angeln gerissen und Glasscheiben in verschiedenen Türen zerstört. Außerdem wurden Dachfenster aus ihren Verankerungen gedrückt. Von außen war erkennbar, dass durch die Druckwelle mehrere Dachziegel verschoben worden waren.

Aufgrund der Explosion und der Druckwelle wurde zusätzlich ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) zum Einsatzort gerufen. Er überprüfte das Gebäude auf mögliche strukturelle Schäden. Nach gründlicher Untersuchung wurde die Bausubstanz als ausreichend sicher eingestuft. Die Wohnungen wurden daraufhin wieder freigegeben und konnten von den Bewohnern betreten werden.

Die betroffene Wohnung im obersten Stock ist vorübergehend aufgrund von Brand- und Raucheinwirkung nicht bewohnbar. Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden. Insgesamt waren ungefähr 20 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord sowie das HLF der Feuerwehrschule (TOJ-HLF = Training on the Job) im Einsatz. Es wurden zwei Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Rettungswagen, ein Notarztwagen und der Führungsdienst (C-Dienst) eingesetzt.

Quelle: Presseportal

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