Eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Wohnungslosen führte zur vorläufigen Festnahme eines Tatverdächtigen durch die Bundespolizei.
Gefährliche Körperverletzung am Dortmunder Hauptbahnhof

Dortmund (ost)
Am 20. Februar kam es zu einem physischen Konflikt zwischen zwei obdachlosen Personen am Hauptbahnhof in Dortmund. Als die Einsatzkräfte eintrafen, griff der Verdächtige weiterhin einen am Boden liegenden Mann an. Bundespolizisten nahmen den Verdächtigen daraufhin vorläufig fest.
Um etwa 13:50 Uhr wurde der Bundespolizei ein Kampf zwischen zwei Männern auf dem Bahnhofsvorplatz gemeldet. Sofort begaben sich mehrere Streifen zur genannten Stelle. Bei ihrer Ankunft sahen die Beamten, wie ein Mann auf einen am Boden liegenden Mann einschlug. Die Uniformierten griffen ein, brachten den Angreifer zu Boden und fesselten ihn. Eine weitere Streife leistete Erste Hilfe. Der polnische Staatsbürger war den Beamten bereits aus einem vorherigen verbalen Streit bekannt. Der 32-Jährige hatte den ausgesprochenen Platzverweis nicht befolgt. Die Bundespolizisten nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn zur Wache. Der 51-jährige ukrainische Staatsbürger wurde von den Sanitätern in ein Krankenhaus gebracht. Der Verdächtige schwieg zu den Vorwürfen, nachdem er belehrt wurde, und machte von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,4 Promille. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte in Polizeigewahrsam genommen.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung mit lebensgefährdender Behandlung ein.
Quelle: Presseportal








