Die Kriminalpolizei sucht Zeugen nach einer Auseinandersetzung, bei der ein 23-Jähriger mit Reizgas attackiert und geschlagen wurde.
Gefährliche Körperverletzung in Marienmünster-Bredenborn

Marienmünster (ost)
Nach einer physischen Auseinandersetzung mit mehreren Personen an der Schützenhalle in Marienmünster-Bredenborn, sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen. Ein 23-Jähriger wurde am Rande einer Feier am Mittwoch, dem 14. Mai, von mehreren Personen angegriffen und mit Reizgas besprüht.
Der genaue Ablauf im Außenbereich der Halle wird derzeit vom Kriminalkommissariat 2 der Kreispolizeibehörde Höxter rekonstruiert.
Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde gegen 23 Uhr einem 23-Jährigen von einem bisher unbekannten jüngeren Mann Reizgas ins Gesicht gesprüht. Danach sollen mindestens drei Personen auf ihn eingeschlagen haben.
Die alarmierte Polizei konnte einen der Verdächtigen noch vor Ort festnehmen und zur Wache Höxter bringen. Da er offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Alkoholtest durchgeführt.
Der verletzte 23-Jährige wurde in der Nacht in einem Krankenhaus ambulant behandelt.
Die Ermittlungen zu der schweren Körperverletzung dauern noch an. Die Polizei Höxter bittet daher um Hinweise von Zeugen, die nähere Informationen zu dem Vorfall und den möglichen weiteren Verdächtigen geben können, unter der Telefonnummer 05271/962-0.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit einem hohen Aufkommen an Drogenkriminalität.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








