Ein alkoholisierter Fußgänger geriet in Geldern unter das Auto eines BMW X3 und entfernte sich anschließend gemeinsam mit einem anderen Mann zu Fuß vom Unfallort. Die Polizei sucht nach Hinweisen und Unfallzeugen unter Telefon 02831 1250.
Geldern: Alkoholisierter Fußgänger gerät unter PKW-Reifen und entfernt sich vom Unfallort

Geldern (ost)
Am Montag (02. März 2026) kam es gegen 14:55 Uhr an der Issumer Straße in Geldern zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Fußgänger. Der Fußgänger war von links kommend offensichtlich alkoholisiert auf die Fahrbahn und gegen den fahrenden Pkw gelaufen. Dort gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 Km/h. Aufgrund eines anderen Mannes, der auf dem rechten Gehweg lief und offensichtlich ebenfalls betrunken torkelte, hatte die Pkw-Fahrerin ihr Fahrzeug schon abgebremst und war sehr langsam weitergefahren. Als der Mann vom linken Gehweg aus gegen ihr Fahrzeug lief, kam er mit dem Fuß unter das linke Vorderrad ihres BMW X3. Da die Assistenzsysteme des Autos einen Fußgänger am Fahrzeug erkannten, konnte sie den Wagen nicht zurücksetzen. Der Mann habe noch sinngemäß gerufen „Bist Du bescheuert, fahr rückwärts!“, sich dann jedoch selbstständig aus der misslichen Lage befreien können und habe sich anschließend gemeinsam zu Fuß mit dem anderen Mann in Richtung Markt entfernt. Da er dabei neben dem Torkeln auch noch gehumpelt habe, ist davon auszugehen, dass er sich am Fuß verletzt hat. Das Verkehrskommissariat der Polizei in Geldern sucht jetzt nach dem Fußgänger, der wie folgt beschrieben wird
Sachdienliche Hinweise, auch von eventuellen Unfallzeugen, bitte unter Telefon 02831 1250. (sp)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








