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Geldstrafe und Verhaftung am Hauptbahnhof Bielefeld

Die Bundespolizei vollstreckte zwei Haftbefehle, eine Frau musste in Haft, ein Mann konnte mit Geldstrafe Ersatzfreiheitstrafe vermeiden.

Symbolbild Festnahme
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

Beamte der Bundespolizei haben im Bahnhof Bielefeld zwei Haftbefehle umgesetzt.

Ein Gesuchter konnte eine Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden, indem er die Geldstrafe sofort zahlte. Eine 46-jährige Frau musste jedoch ins Gefängnis gehen.

Weil er am Freitagabend (18. September) Mitarbeiter der Deutschen Bahn belästigte, kontrollierten die Polizisten einen 40-jährigen Mann aus Enger. Dabei stellten sie fest, dass der Mann eine Geldstrafe wegen Hausfriedensbruch noch nicht vollständig beglichen hatte und die Staatsanwaltschaft Erfurt deshalb einen Haftbefehl ausgestellt hatte. Durch die sofortige Bezahlung der ausstehenden Geldstrafe in Höhe von 320 Euro konnte der deutsche Staatsbürger eine achttägige Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden.

Eine Bielefelderin hatte am Montagmorgen (21. September) diese Möglichkeit nicht. Aufgrund einer Verurteilung wegen besonders schweren Diebstahls in vier Fällen hatte die russische Staatsbürgerin 194 Tage Reststrafe noch nicht abgesessen. Da die Verurteilte untergetaucht war, erließ die Staatsanwaltschaft Hagen einen Haftbefehl. Die Bundespolizisten brachten die Gesuchte in eine Justizvollzugsanstalt, um die Reststrafe zu verbüßen.

Quelle: Presseportal

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