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Gelsenkirchen: 13-Jähriger auf E-Scooter verletzt

Zwei Jugendliche überqueren rote Ampel und werden von Auto erfasst. Einer leicht verletzt, ablehnung ärztlicher Behandlung.

Foto: Depositphotos

Herne (ost)

Viele E-Scooter vermitteln – insbesondere Kindern – ein harmloses Bild: farbenfroh, leicht, elektrisch. Perfekt für den schnellen Weg zur Schule oder zum Freund. Doch was wie ein praktisches Transportmittel aussieht, kann schnell zu einer Gefahr werden – mit rechtlichen und gesundheitlichen Konsequenzen. Das wurde auch bei einem Unfall am gestrigen Mittwoch, dem 4. März, in Herne deutlich.

Laut aktuellen Informationen fuhren zwei 13-Jährige (aus Herne und Gelsenkirchen) gegen 16 Uhr zusammen auf einem E-Scooter auf dem Gehweg der Wilhelmstraße. An der Kreuzung Stöckstraße/Wilhelmstraße überquerten sie die Straße, ohne auf die rote Ampel zu achten, und wurden dabei von einem Autofahrer (68, aus Essen) erfasst, der gleichzeitig nach rechts in die Wilhelmstraße abbiegen wollte.

Der 13-jährige Junge aus Herne wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sowohl er als auch seine Eltern lehnten eine ärztliche Behandlung durch das Rettungsteam ab und entschieden sich stattdessen dafür, eigenständig einen Arzt aufzusuchen.

Die genauen Umstände des Unfalls werden nun vom Verkehrskommissariat untersucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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