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Gelsenkirchen: 15-Jährige erneut mit Auto gestoppt

Polizei ermittelt gegen Jugendliche nach illegaler Autofahrt, Drogenbesitz und Waffenfund. Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei führt Untersuchungen gegen zwei 15-Jährige durch, die bereits mehrmals durch verbotenes Autofahren im Straßenverkehr aufgefallen sind. Erst letzte Woche wurden gegen die beiden Gelsenkirchener mehrere Strafverfahren eingeleitet, darunter wegen des Verdachts auf ein illegales Autorennen, Fahren ohne Führerschein und Waffenbesitz. Die Polizei gab dies am 3. Juni 2026 bekannt: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/6287760

Trotz dieser rechtlichen Konsequenzen wurden Polizeibeamte am Dienstagvormittag, dem 9. Juni 2026, gegen 11.30 Uhr erneut auf die beiden Jugendlichen aufmerksam, als sie erneut mit einem Auto im Gelsenkirchener Stadtgebiet unterwegs waren. Die Polizisten stoppten das Fahrzeug auf der Skagerrakstraße in Bulmke-Hüllen und kontrollierten die beiden Minderjährigen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren. Zudem fanden die Beamten im Inneren des Fahrzeugs Tütchen mit Betäubungsmitteln, die beschlagnahmt wurden. Da beide 15-Jährige angaben, das Fahrzeug gefahren zu haben und unter Drogeneinfluss standen, wurden sie zur Polizeiwache gebracht. Dort wurden ihnen Blutproben entnommen. Das Fahrzeug und die Kennzeichen wurden sichergestellt. Wie die beiden Gelsenkirchener in den Besitz des Autos kamen, wird untersucht. Bei einem der Jugendlichen fanden die Beamten außerdem einen Schlagring, der ebenfalls beschlagnahmt wurde. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, darunter wegen Fahrens ohne Führerschein, Fahrens unter Drogeneinfluss, Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Waffengesetz. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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