Jugendliche fliehen in Auto vor Polizei, überfahren Gans und werden festgenommen wegen Drogenkonsum und Waffenbesitz
Gelsenkirchen: 15-Jährige flüchten vor Polizeikontrolle und überfahren Gans

Gelsenkirchen (ost)
Am Dienstagmorgen, dem 2. Juni 2026, musste die Polizei aufgrund einer Fahrt eines 15-Jährigen durch das Gelsenkirchener Stadtgebiet eingreifen. Um etwa 7.25 Uhr bemerkten Polizisten an der Bismarckstraße Ecke Kirchstraße einen VW Polo, dessen Kennzeichen abgelaufen waren und dessen Fahrer sehr jung aussah. Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch die Stadt. Er ignorierte die Anhaltesignale des Streifenwagens und fuhr sogar über eine Rasenfläche, auf der Fußgänger unterwegs waren. Mehrere Passanten mussten ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden. An mehreren roten Ampeln hielt der Fahrer nicht an, was andere Autofahrer dazu zwang, abrupt zu bremsen. Bei einer erneuten Fahrt über eine Rasenfläche mussten erneut Passanten ausweichen. Dabei überfuhr das Fahrzeug des 15-Jährigen eine Gans. Schließlich verließen der Fahrer und sein Beifahrer das Auto am Dörmannsweg und flüchteten zu Fuß. Der Beifahrer wurde kurz darauf festgenommen, während der Fahrer an der Hüller Straße aufgegriffen wurde. Bei der Durchsuchung der beiden Jugendlichen fanden die Beamten zwei verbotene Messer, die beschlagnahmt wurden. Das Fahrzeug wurde ebenfalls sichergestellt und abgeschleppt. Da der minderjährige Fahrer angab, Drogen genommen zu haben, wurden ihm Blutproben entnommen. Gegen ihn wurden verschiedene Strafverfahren eingeleitet, darunter wegen des Verdachts auf Straßenverkehrsgefährdung, illegales Rennen, Drogenkonsum, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Waffenbesitz. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Auch der 15-jährige Beifahrer sollte seinen Erziehungsberechtigten übergeben werden, griff jedoch zunächst eine Beamtin an und spuckte einem Polizisten ins Gesicht. Da auch hier der Verdacht auf Drogenkonsum bestand, wurden ihm Blutproben entnommen. Anschließend durfte der Jugendliche mit seiner Mutter die Wache verlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Waffenbesitzes eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer im Jahr 2022 und 51.099 Männer im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 6.757 im Jahr 2022 auf 6.780 im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








