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Gelsenkirchen: 16-Jähriger flüchtet im Cabrio

Ein Jugendlicher raste über einen vollen Parkplatz und flüchtete vor der Polizei. Der 23-Jährige Beifahrer wurde festgenommen, der 16-Jährige Fahrer von einem Erziehungsberechtigten abgeholt.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Ein junger Mann fuhr zuerst mit einem Auto über einen überfüllten Parkplatz und flüchtete dann vor der Polizei.

Am Dienstagabend, dem 14. Juli 2026, erreichten gegen 22 Uhr mehrere Anrufe die Polizei, dass ein Cabrio auf dem Parkplatz an der Adenauerallee in Gelsenkirchen-Erle alleine „Rennen“ fahren würde.

Die eintreffenden Polizeibeamten sahen tatsächlich, wie der VW mit hoher Geschwindigkeit und schnellen Manövern über das Parkplatzgelände fuhr. Sofort stellte sich der Streifenwagen vor das Cabrio, während Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet wurden und das STOP-Signal angezeigt wurde.

Der VW schaltete daraufhin in den Rückwärtsgang, beschleunigte stark zwischen den Parkreihen und fuhr auf die Adenauerallee. Während seiner Flucht über die Cranger Straße, Willy-Brandt-Allee und die Kurt-Schumacher-Straße beschleunigte das Auto immer wieder auf etwa 100 km/h, überfuhr mehrere rote Ampeln und benutzte die Lichthupe kontinuierlich, um den Gegenverkehr vor seinem rücksichtslosen Fahrstil zu warnen.

In der Eschfeldstraße, einer Sackgasse in Gelsenkirchen-Buer, konnte das Fahrzeug schließlich von den Einsatzkräften gefunden werden, jedoch ohne Insassen. Passanten wiesen die Polizei jedoch darauf hin, dass zwei junge Männer in eine nahegelegene Einfahrt gerannt seien. Sofort wurde das Gelände abgeriegelt.

Kurz darauf betrat der Beifahrer des VWs über einen Weg die Eschfeldstraße. Der 23-jährige Mann, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde vorläufig festgenommen. In unmittelbarer Nähe trafen die Beamten auch auf den Fahrer des Cabrios. Es handelte sich um einen 16-jährigen Jugendlichen aus Essen, der ebenfalls vorläufig festgenommen wurde.

Beide Fahrzeuginsassen unterzogen sich freiwilligen Atemalkohol- und Drogentests, die negativ ausfielen.

Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 23-Jährige entlassen, während der 16-Jährige von einem Erziehungsberechtigten auf der Polizeiwache abgeholt wurde.

Bei dem Einsatz waren mehrere Streifenwagen sowie ein Hubschrauber beteiligt.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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