Am 24.04.26 wurde eine ältere Dame Opfer eines Raubes, bei dem ein 14-jähriger Täter sie verletzte. Der Täter und sein vermutlicher Mittäter (17 Jahre) wurden festgenommen und den Vater übergeben.
Gelsenkirchen: 2 Jugendliche festgenommen nach Raub

Gelsenkirchen (ost)
Am 24.04.26 zur Mittagszeit wurde eine ältere Dame Opfer eines Raubüberfalls. Ein 14-jähriger Täter kam von hinten auf sie zu, griff nach dem Riemen ihrer Handtasche und zog so stark daran, dass sie zu Boden fiel und sich an Stirn und Handgelenk verletzte. Der Täter floh zusammen mit einem vermutlichen Komplizen (17 Jahre) vom Tatort, wurde jedoch von einem Zeugen beobachtet und verfolgt. Schließlich wurden beide Verdächtigen von den Einsatzkräften gefunden und vorläufig festgenommen. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut ihres Vaters übergeben.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Verglichen mit der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 Fälle – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden und 518 Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden und 671 Verdächtige ermittelt wurden. Darunter waren 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








