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Gelsenkirchen: Angriff und Flucht – Bundespolizisten verletzt

Am gestrigen Mittag kontrollierten Bundespolizisten im Gelsenkirchener Hauptbahnhof einen Heranwachsenden. Dieser ergriff wenig später die Flucht, konnte jedoch gestellt werden. Hierbei attackierte er einen Polizisten und flüchtete erneut.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Gestern Mittag (23. September) kontrollierten Bundespolizisten einen jungen Mann am Hauptbahnhof Gelsenkirchen. Nach kurzer Zeit versuchte er zu fliehen, wurde jedoch gefasst. Dabei griff er einen Polizisten an und floh erneut.

Um 12:45 Uhr überprüften Bundespolizisten am Gelsenkirchener Hauptbahnhof einen Mann, der zuvor seinen Sitzplatz am Bahnsteig zum Gleis 3 verschmutzt hatte. Bei der Überprüfung im Fahndungssystem stellten die Beamten fest, dass der 21-jährige Mann keinen gültigen Aufenthaltstitel besaß. Zur Klärung seines Aufenthaltsstatus wurde der tunesische Staatsbürger von den Einsatzkräften zur Bundespolizeiwache gebracht. Auf dem Weg dorthin versuchte er zu fliehen, wurde jedoch kurz darauf von den Beamten in einem Gebüsch an einem Parkhaus festgenommen.

Dabei trat er einem Beamten gegen den Oberschenkel. Während des Gerangels zog er den Beamten an einem ca. ein Meter hohen Absatz am Parkhaus herunter. Die Polizistin gelang es, die Jacke und den Rucksack des Flüchtigen zu ergreifen, stürzte jedoch in die Dornenbüsche und verletzte sich an der Hand. Eine Verfolgung war aufgrund der Verletzungen nicht mehr möglich.

Bei der Flucht verlor der Tunesier sein Smartphone, welches ebenfalls beschlagnahmt wurde. Eine Nahbereichsfahndung mit einem Dienstfahrzeug verlief ergebnislos.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Die Polizisten waren nicht mehr einsatzfähig und begaben sich ins Krankenhaus.

Quelle: Presseportal

nf24