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Gelsenkirchen: Attacke auf 17-Jährigen durch Jugendliche

Ein 17-jähriger Ägypter wurde ohne erkennbaren Grund von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Ein 17-jähriger Ägypter wurde am Freitag gegen 22:00 Uhr am Heinrich-König-Platz von einer größeren Gruppe Jugendlicher ohne ersichtlichen Grund angegriffen. Er wurde mit Schlägen und Tritten attackiert und erlitt Verletzungen an Stirn und Auge. Der Jugendliche klagte über Schwindel und wurde zur Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Während des Angriffs wurde auch sein Mobiltelefon beschädigt.

Der Geschädigte kannte die Angreifer, die nach der Tat flohen, nicht. Er hat sich nicht selbst an die Polizei gewandt. Eine Passantin beobachtete den Streit und alarmierte den Notruf.

Wer hat Informationen über die Tat und die Täter?

Zeugen werden gebeten, sich während der Geschäftszeiten beim zuständigen Kommissariat KK 15 unter 0209-365-7512 oder jederzeit bei der Kriminalwache unter 0209-365-8240 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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