Ein betrunkener Autofahrer aus Bottrop leistete bei einer Polizeikontrolle Widerstand und verletzte einen Beamten leicht.
Gelsenkirchen: Autofahrt endet mit Widerstand

Gelsenkirchen (ost)
Nachdem ein Bottroper anscheinend betrunken Auto gefahren ist und bei der anschließenden Überprüfung Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet hat, wird er mit mehreren Strafanzeigen konfrontiert.
Am Samstagmittag, dem 11. Juli 2026, bemerkte eine aufmerksame Anruferin einen Autofahrer in der Neustadt, der in Schlangenlinien fuhr. Sie alarmierte die Polizei. Die anwesenden Beamten trafen auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts in der Bokermühlstraße auf das beschriebene Auto mit dem Fahrer und wollten ihn kontrollieren. Der Fahrer setzte zunächst seine Fahrt fort, um sich der Kontrolle zu entziehen. Schließlich kam das verdächtige Fahrzeug in einem Sackgassenbereich an einem Hinterhof der Bochumer Straße zum Stehen, da der Streifenwagen den Weg blockierte.
Der Fahrer des Autos, ein 40-jähriger Bottroper, ignorierte die wiederholten Aufforderungen, das Fahrzeug zu verlassen, und musste schließlich nach der Drohung mit dem Distanz-Elektro-Impulsgerät (DEIG) aus dem Auto gezogen werden. Dabei leistete der Bottroper heftigen Widerstand und verletzte einen Beamten leicht. Aufgrund seines fortgesetzten aggressiven Verhaltens wurde der Bottroper in Gewahrsam genommen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest war positiv. Ein Arzt entnahm dem Widerständler eine Blutprobe, und nun erwarten ihn Strafverfahren wegen Widerstands und des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. In Nordrhein-Westfalen wurden 2023 insgesamt 57.879 Verdächtige erfasst, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle, was Nordrhein-Westfalen nahe kommt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert (0,59%). Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







