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Gelsenkirchen-Beckhausen: Nicht erlaubtes Kraftfahrzeugrennen endet mit Verkehrsunfall

Ein 21-jähriger Motorradfahrer flüchtet vor der Polizei in Gelsenkirchen, prallt gegen einen Poller und wird wegen Drogenkonsums untersucht.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Flucht vor einer Kontrolle der Polizei in Beckhausen endete am Dienstagabend, dem 24. Februar 2026, mit einer Strafanzeige und Ermittlungen wegen eines illegalen Rennens. Um 23.05 Uhr bemerkten Polizeibeamte während einer Streifenfahrt einen 21-jährigen Motorradfahrer, der auf der Braukämperstraße unterwegs war. Als sie umkehrten, um den Gelsenkirchener zu überprüfen, beschleunigte er sein Fahrzeug deutlich. Der 21-Jährige floh auf seinem Motorrad, bis er beim Abbiegen von der Straße Am Echstekamp in die Otto-Hue-Straße von der Fahrbahn abkam, gegen einen Poller prallte und stürzte. Die Beamten sicherten den Führerschein und das Motorrad als Beweismittel, das von einem Spezialunternehmen abgeschleppt wurde. Der Mann wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihm aufgrund des Verdachts auf Drogenkonsum eine Blutprobe entnommen wurde. Aufgrund von Schmerzen mit zeitlicher Verzögerung wurde er ärztlich untersucht und anschließend von der Wache entlassen. Das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen wurde ihm vorläufig untersagt. Die Ermittlungen zu dem illegalen Kraftfahrzeugrennen dauern noch an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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