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Gelsenkirchen-Beckhausen: Unerwartete Wendung nach Verkehrsunfall

Ein einfacher Unfall nimmt eine unerwartete Entwicklung: Cannabisfund im Gebüsch und Verdacht auf illegalen Drogenhandel.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Ein scheinbar simpler Verkehrsunfall hat für die Rettungskräfte eine unerwartete Wendung genommen.

Am Dienstagnachmittag, dem 17. Februar 2026, gegen 17.40 Uhr, geriet ein Fahrzeug auf der Horster Straße in Beckhausen von der Fahrbahn ab und kam schließlich im Gleisbett der Straßenbahn zum Stillstand. Die beiden Insassen, ein 20-jähriger und ein 21-jähriger aus Gladbeck, blieben unverletzt.

Während der Unfallaufnahme meldete sich ein Zeuge bei den Polizisten. Er berichtete, dass die beiden Männer kurz nach dem Unfall ausgestiegen und zu einem Busch gelaufen sein sollen. Dort hätten sie einen Müllbeutel versteckt.

In der Tat entdeckten die Rettungskräfte dort einen Plastikbeutel mit Cannabis. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch weitere Rauschmittel im Auto befanden, wurde das Fahrzeug durchsucht. Dabei fanden die Beamten eine Präzisionswaage, kleine Tütchen sowie Bargeld in typischer Aufteilung für Drogendealer.

Die Polizisten erstatteten Anzeige wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels.

Das Fahrzeug musste aus dem Gleisbett geborgen und anschließend abgeschleppt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen nahe an der Spitze.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Im Bereich der Ortslage wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 450, Schwerverletzte auf 11.172 und Leichtverletzte auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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