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Gelsenkirchen-Buer: Angriff auf Taxifahrer

Die Polizei ermittelt nach einem Übergriff auf einen Taxi-Fahrer in Erle. Der Fahrer wurde leicht verletzt, während die Täter flüchteten und später in den Niederlanden gestoppt wurden.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei führt eine Untersuchung in einem Fall von gefährlicher Körperverletzung in Erle durch.

Am Freitagabend, den 28. November 2025, fuhr ein Taxifahrer gegen 22.15 Uhr entlang der Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Buer. Als er an der Ekhofstraße vor einem BMW einscherte, fuhr dieser dicht auf und hupte. Der 24-jährige Gelsenkirchener hupte zurück und bog dann in die Ekhofstraße ab. Der BMW folgte ihm. Als der Taxifahrer vor dem Ernst-Kuzorra-Weg anhalten musste, stiegen drei Personen aus dem BMW aus, öffneten die Fahrertür des Taxis, zogen den Gelsenkirchener auf die Straße und griffen ihn an. Außerdem versuchten sie laut Zeugenaussagen, das Taxilicht am Fahrzeug abzureißen. Danach kehrte das Trio zum Auto zurück, der BMW drehte sich um und fuhr zurück in Richtung Kurt-Schumacher-Straße bzw. Bundesautobahn 2. Der Taxifahrer wurde bei dem Angriff leicht verletzt.

Erste Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um denselben BMW handelte, der kurz darauf einen schweren Verkehrsunfall verursachte, bei dem eine 24-jährige Dülmenerin schwer verletzt wurde. Das Auto mit niederländischem Kennzeichen flüchtete, konnte aber kurz nach dem Grenzübertritt im Bereich Arnheim von der niederländischen Polizei gestoppt werden.

Es wurde berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/6168690

Die Untersuchungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, während es 2022 noch 458 waren. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Insgesamt stieg auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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